Lernthema
Staatsanleihen: wie Staaten sich Geld leihen
Staatsanleihen gelten als Maßstab für den risikofreien Zins – ganz risikofrei sind sie trotzdem nicht.
Worum es geht
Ein Staat, der mehr ausgibt als er einnimmt, leiht sich Geld über Anleihen. Deren Rendite ist der Referenzpunkt, an dem sich fast alle anderen Zinsen orientieren.
Weil Staaten Steuern erheben und – in eigener Währung – notfalls Geld schöpfen können, gilt ihr Ausfallrisiko als niedrig. Historische Zahlungsausfälle zeigen, dass es nicht null ist.
Die Stufen führen von Grundfunktion und Emissionsverfahren über Zinsstrukturkurve und Spreads bis zu Schuldentragfähigkeit, Restrukturierungen und der Rolle der Notenbanken.
Die drei Stufen
Fang bei Beginner an, wenn du das Thema neu angehst. Wer die Grundlagen kennt, springt direkt weiter – die Stufen sind einzeln lesbar.
Begriffe in diesem Thema
- Staatsanleihe
- Bund
- Rendite
- Zinsstrukturkurve
- Spread