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Geldanlage

ETF-Sparpläne erreichen Rekordzahl – der Durchschnitt liegt bei 210 Euro

Immer mehr Menschen investieren automatisiert monatlich. Der Erfolg hängt weniger am Betrag als an der Frage, ob der Plan Krisen übersteht.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Die Zahl laufender ETF-Sparpläne hat einen neuen Höchststand erreicht. Der durchschnittliche monatliche Betrag liegt bei rund 210 Euro. Der eigentlich interessante Wert steht in keiner Statistik: wie viele dieser Pläne den nächsten größeren Kursrückgang überleben.

Was ein Sparplan wirklich leistet

Ein Sparplan kauft zu festen Terminen für einen festen Betrag. Bei hohen Kursen bekommst du weniger Anteile, bei niedrigen mehr. Daraus entsteht der Cost-Average-Effekt: Der Durchschnittspreis deiner Anteile liegt unter dem Durchschnitt der Kurse.

Der wichtigere Effekt ist jedoch psychologisch. Ein automatisierter Sparplan nimmt die Entscheidung „ist jetzt ein guter Zeitpunkt?“ aus dem Prozess heraus – und damit die Entscheidung, an der die meisten Anlagestrategien scheitern.

Drei Dinge, die den Betrag schlagen

  1. Durchhalten. Ein Plan über 100 Euro, der 20 Jahre läuft, schlägt einen über 400 Euro, der nach zwei Jahren im ersten Crash gestoppt wird.
  2. Kosten prüfen. Laufende Fondskosten und Ausführungsgebühren wirken jedes Jahr auf das gesamte Vermögen, nicht nur auf die neue Rate.
  3. Notgroschen zuerst. Ohne Puffer auf dem Tagesgeldkonto wird der Sparplan zur Notreserve – und muss ausgerechnet dann verkauft werden, wenn die Kurse unten sind.

Schlagwörter

  • ETF
  • Sparplan
  • Cost-Average

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