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Lernkarten

Bitcoin & Krypto

Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.

12 Karten0 Begriffe, 12 Fragen2 Blätter

Blatt 1, Vorderseite

Woraus ergibt sich die Obergrenze von 21 Millionen Bitcoin?

FrageBeginner

Folgt aus der begrenzten Menge, dass der Preis steigen muss?

FrageBeginner

Was bedeutet „Not your keys, not your coins“?

FrageBeginner

Welche Regel folgt aus dem Fehlen eines Bewertungsankers und den historischen Rückgängen?

FrageBeginner

Warum gibt es in Europa keine echten Krypto-ETFs?

FrageFortgeschritten

Worauf kommt es bei einem mit Währungsreserven gedeckten Stablecoin an?

FrageFortgeschritten

Was leistet der europäische Regulierungsrahmen für Kryptowerte – und was nicht?

FrageFortgeschritten

Warum sind kleine Coins besonders anfällig für Kursmanipulation?

FrageFortgeschritten

Blatt 1, Rückseite

Nein – Knappheit ist nur die Voraussetzung dafür, dass Nachfrage sich im Preis niederschlägt Seltene Dinge ohne Nachfrage sind wertlos. Die Mengenbegrenzung sorgt dafür, dass zusätzliche Nachfrage nicht durch zusätzliches Angebot aufgefangen wird – mehr nicht. Ein Preis entsteht daraus erst, wenn jemand kaufen will.

FrageBeginner

Aus der Summe der Blockbelohnungen, die sich alle 210.000 Blöcke halbieren Die Zahl ist kein Beschluss, sondern die Summe einer geometrischen Reihe: 50 Coins je Block, alle 210.000 Blöcke halbiert. Die Reihe konvergiert gegen 21 Millionen, und schon nach sechs Halbierungsstufen sind über 98 Prozent davon erzeugt.

FrageBeginner

Nur Beträge einsetzen, deren vollständiger Verlust die Finanzplanung nicht berührt Es gibt keine Zahlungsströme, gegen die sich ein Preis prüfen ließe, und Rückgänge von über 70 Prozent sind mehrfach eingetreten. Daraus folgt die Größe der Position, nicht ein Verzicht. Vorher stehen Notgroschen und die Tilgung teurer Schulden – beides bringt eine sichere Rendite.

FrageBeginner

Dass ein Konto bei einer Plattform nur eine Forderung gegen ein Unternehmen ist, keine Verfügung über den Registereintrag Liegen die Coins bei einer Plattform, gehören sie dir nur nach deren Buchführung. Bei der Insolvenz mehrerer großer Plattformen standen Kunden als gewöhnliche Gläubiger da. Die Gegenseite ist ebenso hart: Ein verlorener privater Schlüssel bedeutet endgültigen Verlust, ohne jede Wiederherstellung.

FrageBeginner

Auf die Prüfbarkeit der Reserven – wer sie bestätigt, wie oft und mit welcher Tiefe Das Versprechen hängt vollständig an der Deckung, und ein Bestätigungsvermerk ist keine Vollprüfung. Algorithmische Konstruktionen ohne echtes Deckungsvermögen sind 2022 in großem Stil zusammengebrochen – der Mechanismus hielt der ersten ernsten Belastung nicht stand.

FrageFortgeschritten

Weil ein Fonds nach europäischen Regeln gestreut sein muss – ein Produkt auf einen einzigen Wert erfüllt das nicht Die europäischen Produkte sind ETPs, also Schuldverschreibungen, meist mit Coins besichert. Die Besicherung mildert das Emittentenrisiko, beseitigt es aber nicht. Der Unterschied zum Sondervermögen eines echten Fonds ist rechtlich erheblich – und die Ähnlichkeit der Kürzel führt in die Irre.

FrageFortgeschritten

Weil ihre Orderbücher dünn sind – einzelne Aufträge bewegen den Preis erheblich Die Marktkapitalisierung ist stark konzentriert; die vielen tausend kleinen Coins teilen sich einen geringen Rest. Wo wenig gehandelt wird, genügen kleine Beträge für große Bewegungen – das Muster aus schnellem Anstieg, Werbung und Abverkauf ist regelmäßig dokumentiert.

FrageFortgeschritten

Er stellt Anforderungen an die Anbieter, schützt aber nicht den Wert der Anlage selbst Geregelt werden Zulassung, Eigenkapital, Trennung von Kundenbeständen und Informationspflichten – der Umgang mit deinen Werten. Eine Einlagensicherung für Kryptowerte gibt es nicht. „Reguliert“ heißt, dass der Anbieter Regeln unterliegt; es heißt nicht, dass jemand für das Ergebnis einsteht.

FrageFortgeschritten

Blatt 2, Vorderseite

Warum lassen sich Discounted-Cashflow-Verfahren auf Kryptowerte nicht anwenden?

FrageProfi

Warum taugt das Argument „der Preis kann nicht unter die Mining-Kosten fallen“ nicht?

FrageProfi

Wie hat sich die These bestätigt, Krypto sei unkorreliert zu Aktien?

FrageProfi

Was macht einen 51-Prozent-Angriff bei großen Netzen unattraktiv?

FrageProfi

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Blatt 2, Rückseite

Weil die Kausalität umgekehrt läuft: Der Aufwand richtet sich nach dem Preis, nicht der Preis nach dem Aufwand Steigt der Preis, lohnt sich mehr Rechenleistung, und die Schwierigkeit passt sich an. Fällt er, schalten Betreiber ab. Der Aufwand folgt dem Preis – daraus lässt sich keine Untergrenze für den Preis ableiten, so plausibel es zunächst klingt.

FrageProfi

Weil es überhaupt keine künftigen Zahlungen gibt – das Verfahren ist nicht ungenau, sondern nicht anwendbar Jede Bewertung von Aktien, Anleihen und Immobilien beruht darauf, künftige Zahlungen zu schätzen und abzuzinsen. Fehlen sie vollständig, greift das Verfahren nicht. Das macht die Anlage nicht illegitim – Gold hat dasselbe Problem –, aber es macht jede Aussage der Form „unterbewertet“ gegenstandslos.

FrageProfi

Dass die Kosten für Rechenleistung oder Kapitaleinsatz den möglichen Ertrag übersteigen Die Sicherheit dieser Netze ist ein wirtschaftliches Argument: Ein Angriff muss mehr kosten, als er einbringt. Bei kleineren Netzen ist diese Schwelle mehrfach unterschritten und der Angriff tatsächlich durchgeführt worden. Mathematisch endgültig wird eine Transaktion bei Proof of Work ohnehin nie.

FrageProfi

Sie hat sich nicht bestätigt – in Stressphasen fiel Krypto gemeinsam mit Aktien, und stärker Die Korrelation stieg genau dann, wenn ein Ausgleich gebraucht worden wäre – dasselbe Muster wie bei anderen risikoreichen Anlagen. Dazu kommt die Größenordnung der Schwankung: Schon eine Quote von wenigen Prozent trägt spürbar zur Gesamtschwankung eines Depots bei.

FrageProfi

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