Direkt zum Inhalt springen
IM Invests

Glossar

Fachbegriffe, in je einem Satz

Jeder Text setzt an irgendeiner Stelle voraus, dass ein Wort bekannt ist. Hier stehen die Wörter, um die es dabei geht – erklärt in einem Satz, ohne dafür wieder drei neue Begriffe zu brauchen.

81 Begriffe22 Buchstabenim Fließtext automatisch verlinkt

A

Abgeltungsteuer

Die pauschale Steuer von 25 Prozent auf Kapitalerträge, die die Bank direkt einbehält und ans Finanzamt abführt.

Mit Solidaritätszuschlag sind es 26,375 Prozent, mit Kirchensteuer knapp 28. „Abgeltend“ heißt: Damit ist die Steuer erledigt, der Ertrag muss nicht mehr in die Steuererklärung – es sei denn, man will etwas zurückholen.

Aktie

Ein Anteil an einem Unternehmen – wer sie besitzt, ist Miteigentümer und nicht Gläubiger.

Der Unterschied zur Anleihe steckt genau darin: Ein Gläubiger hat Anspruch auf einen festen Betrag, ein Miteigentümer auf einen Anteil an dem, was übrig bleibt. Deshalb schwankt der Wert einer Aktie stärker – und deshalb ist die langfristige Rendite höher.

Aktiengesellschaft

Eine Unternehmensform, deren Eigenkapital in handelbare Anteile zerlegt ist.

Anleihe

Ein handelbarer Kredit: Wer sie kauft, leiht dem Herausgeber Geld und bekommt dafür Zinsen und am Ende den Nennwert zurück.

Ausschüttung

Der Teil der Erträge, den ein Fonds an die Anteilseigner auszahlt, statt ihn wieder anzulegen.

B

Basiszins

Ein jährlich vom Bundesfinanzministerium festgelegter Zinssatz, aus dem sich die Vorabpauschale berechnet.

Bonität

Die Einschätzung, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Schuldner seine Schulden zurückzahlt.

Ausgedrückt wird sie in Buchstabencodes von AAA bis D. Je schlechter die Bonität, desto höher der Zins, den ein Schuldner bieten muss – der Aufschlag ist der Preis für das Ausfallrisiko.

Börse

Ein organisierter Marktplatz, an dem Wertpapiere nach festen Regeln gehandelt werden.

Broker

Ein Vermittler, über den private Anleger Wertpapiere kaufen und verkaufen; in Deutschland meist eine Bank mit Depotgeschäft.

Buchwert

Das Eigenkapital eines Unternehmens laut Bilanz – was rechnerisch übrig bliebe, wenn alle Schulden bezahlt wären.

C

Cashflow

Der Betrag, der einem Unternehmen in einer Periode tatsächlich zugeflossen ist – im Unterschied zum Gewinn, der Buchungen ohne Zahlung enthält.

Der operative Cashflow ist schwerer zu gestalten als der Gewinn: Abschreibungen und Rückstellungen mindern den Gewinn, ohne Geld zu kosten. Wer beide Größen nebeneinanderlegt, sieht, wie viel vom ausgewiesenen Erfolg wirklich angekommen ist.

Cost-Average-Effekt

Die Folge gleichbleibender Sparraten: Bei niedrigen Kursen werden mehr Anteile gekauft als bei hohen.

Als Renditevorteil wird er häufig überschätzt – gegenüber einer Einmalanlage ist er im Mittel sogar nachteilig, weil Geld länger unangelegt bleibt. Sein Wert liegt woanders: Er nimmt die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt aus der Entscheidung.

D

Depot

Das Konto, auf dem Wertpapiere verwahrt werden – rechtlich bleiben sie dabei Eigentum des Anlegers.

Das ist der Grund, warum ein Depot bei einer Bankpleite anders behandelt wird als Guthaben: Wertpapiere gehören nicht zur Insolvenzmasse. Die Einlagensicherung braucht es nur für Geld auf dem Verrechnungskonto.

Derivat

Ein Finanzprodukt, dessen Wert sich von einem anderen Wert ableitet – von einer Aktie, einem Index, einem Rohstoff.

Diversifikation

Die Verteilung des Vermögens auf viele voneinander unabhängige Anlagen, damit ein einzelner Ausfall das Ganze nicht trifft.

Das Besondere daran: Sie senkt das Risiko, ohne die erwartete Rendite zu senken. Das ist der einzige Vorteil an der Börse, den es umsonst gibt – alles andere kostet entweder Rendite oder Sicherheit.

Dividende

Der Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre auszahlt.

Am Tag der Auszahlung fällt der Kurs um ungefähr denselben Betrag – das Geld verlässt ja das Unternehmen. Eine Dividende ist deshalb kein zusätzlicher Ertrag obendrauf, sondern eine Umschichtung vom Depotwert aufs Konto.

E

Effektivzins

Der Zinssatz eines Kredits einschließlich aller Nebenkosten – die einzige Zahl, mit der sich zwei Angebote vergleichen lassen.

Eigenkapital

Der Teil des Vermögens, der nach Abzug aller Schulden übrig bleibt.

Siehe auch: Buchwert, Fremdkapital

Einlagensicherung

Die gesetzliche Garantie, dass Guthaben bei einer Bank bis 100.000 Euro je Person und Institut erstattet werden, wenn die Bank ausfällt.

Emittent

Wer ein Wertpapier herausgibt – bei einer Aktie das Unternehmen, bei einer Anleihe der Schuldner, bei einem Zertifikat die Bank.

Emittentenrisiko

Das Risiko, dass der Herausgeber eines Wertpapiers zahlungsunfähig wird und das Papier wertlos verfällt.

Bei Zertifikaten und ETNs ist das der entscheidende Unterschied zum Fonds: Sie sind rechtlich Schuldverschreibungen der Bank, kein Sondervermögen. Geht die Bank unter, ist das Geld weg – unabhängig davon, wie sich der zugrunde liegende Wert entwickelt hat.

ETF

Ein börsengehandelter Fonds, der einen Index nachbildet, statt Wertpapiere auszuwählen.

Die Abkürzung steht für Exchange Traded Fund. Weil niemand auswählen muss, ist er billiger als ein aktiv verwalteter Fonds – und genau diese Kostenersparnis ist der Grund, warum er über lange Zeiträume meist besser abschneidet.

Ex-Tag

Der erste Handelstag, an dem eine Aktie ohne Anspruch auf die beschlossene Dividende gehandelt wird – erkennbar am Kursabschlag.

Siehe auch: Dividende

F

Festgeld

Eine Einlage mit fester Laufzeit und festem Zins, an die man vor Ablauf nicht herankommt.

Fonds

Ein gemeinsamer Topf vieler Anleger, aus dem Wertpapiere gekauft werden; jeder Anteil ist ein Bruchteil des Ganzen.

Freistellungsauftrag

Die Anweisung an die Bank, Kapitalerträge bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags ohne Steuerabzug auszuzahlen.

Ohne ihn führt die Bank die Steuer ab, obwohl sie nicht anfiele – zurückholen lässt sie sich dann nur über die Steuererklärung. Wer mehrere Banken hat, muss den Betrag aufteilen; in der Summe bleibt es bei 1.000 Euro je Person.

Fremdkapital

Der Teil des Kapitals eines Unternehmens, der geliehen ist und zurückgezahlt werden muss.

G

Geldmarkt

Der Markt für kurzfristige Ausleihungen mit Laufzeiten von einem Tag bis zu einem Jahr.

Siehe auch: Leitzins, Tagesgeld

Gesamtkostenquote

Die laufenden Kosten eines Fonds in Prozent des Vermögens je Jahr – abgezogen wird sie täglich vom Fondsvermögen, nicht in Rechnung gestellt.

Weil sie nie auf dem Kontoauszug erscheint, wird sie regelmäßig unterschätzt. Über dreißig Jahre kostet ein Unterschied von 1,3 Prozentpunkten rund ein Drittel des Endvermögens.

Gewinn

Was einem Unternehmen nach allen Kosten, Zinsen und Steuern bleibt – die Grundlage für Dividende und Kurs-Gewinn-Verhältnis.

H

Hauptversammlung

Die jährliche Versammlung der Aktionäre, auf der über Dividende, Entlastung des Vorstands und Satzungsänderungen abgestimmt wird.

Hebel

Das Verhältnis, um das ein Produkt die Bewegung des zugrunde liegenden Werts vervielfacht – in beide Richtungen.

Ein Hebel von zehn bedeutet: fünf Prozent Kursgewinn werden zu fünfzig, fünf Prozent Verlust ebenso. Der Denkfehler steckt darin, nur die erste Hälfte des Satzes zu lesen.

I

Index

Eine Kennzahl, die die Entwicklung eines Marktes oder Marktteils in einer Zahl zusammenfasst.

Inflation

Der allgemeine Anstieg der Preise – dieselbe Summe kauft mit der Zeit weniger.

Für Anleger ist sie die stille Vergleichsgröße: Eine Anlage mit zwei Prozent Zins bei drei Prozent Inflation verliert real an Wert, auch wenn der Kontostand steigt.

K

Kapitalverwaltungsgesellschaft

Das Unternehmen, das einen Fonds auflegt und verwaltet; das Fondsvermögen selbst liegt getrennt davon bei einer Verwahrstelle.

Kaufkraft

Was man für einen Geldbetrag tatsächlich bekommt – die Größe, auf die es ankommt, nicht der Betrag selbst.

Klumpenrisiko

Die Häufung eines einzelnen Risikos im Depot – etwa zu viel von einer Aktie, einer Branche oder einem Land.

Der häufigste Fall ist unsichtbar: Wer beim eigenen Arbeitgeber angestellt ist und dessen Aktien hält, hängt mit Einkommen und Vermögen an derselben Firma.

Korrelation

Das Maß dafür, wie gleichläufig sich zwei Anlagen bewegen – von +1 (immer gemeinsam) bis −1 (immer gegenläufig).

Streuung wirkt nur, soweit die Korrelation unter eins liegt. Der unangenehme Teil: In Krisen steigen die Korrelationen, gerade dann also, wenn man die Streuung bräuchte.

Kupon

Der feste Zins, den eine Anleihe auf ihren Nennwert zahlt – unabhängig davon, wie sich ihr Kurs entwickelt.

Kurs

Der zuletzt an einer Börse zustande gekommene Preis eines Wertpapiers.

Kurs-Buchwert-Verhältnis

Der Börsenwert eines Unternehmens geteilt durch sein Eigenkapital – wie viel das Zehnfache dessen kostet, was in der Bilanz steht.

Kurs-Cashflow-Verhältnis

Der Kurs im Verhältnis zum operativen Cashflow je Aktie – die schwerer zu gestaltende Alternative zum KGV.

Kurs-Gewinn-Verhältnis

Der Kurs geteilt durch den Gewinn je Aktie – wie viele Jahresgewinne man für eine Aktie bezahlt.

Ein niedriges KGV heißt nicht „günstig“, sondern nur „billig gemessen am letzten Gewinn“. Es kann ebenso bedeuten, dass der Markt mit sinkenden Gewinnen rechnet. Vergleichbar ist die Zahl nur innerhalb derselben Branche.

Kurs-Umsatz-Verhältnis

Der Börsenwert geteilt durch den Jahresumsatz – die Kennzahl, die auch dann funktioniert, wenn ein Unternehmen noch keinen Gewinn macht.

L

Leitzins

Der Zinssatz, zu dem sich Banken bei der Notenbank Geld leihen – der Ausgangspunkt für fast alle anderen Zinsen.

Limit

Die Preisgrenze in einer Order: Gekauft wird höchstens, verkauft mindestens zu diesem Kurs.

Liquidität

Wie leicht sich ein Wertpapier ohne Preisabschlag verkaufen lässt.

Sie fällt genau dann auf, wenn sie fehlt: Ein dünn gehandeltes Papier lässt sich in ruhigen Zeiten problemlos verkaufen und in unruhigen nur mit Abschlag – also dann, wenn man verkaufen möchte.

M

Marge

Der Anteil des Umsatzes, der als Gewinn übrig bleibt.

Siehe auch: Gewinn, Umsatz

Margin

Die Sicherheitsleistung, die ein Broker für gehebelte Geschäfte verlangt.

Marktkapitalisierung

Der Börsenwert eines Unternehmens: Aktienkurs mal Anzahl der Aktien.

N

Nachschusspflicht

Die Pflicht, bei bestimmten Hebelgeschäften Geld nachzuschießen, wenn die Sicherheit nicht mehr reicht – im Extremfall über den Einsatz hinaus.

Für Privatanleger in der EU ist sie bei CFDs seit 2017 abgeschafft. Bei Termingeschäften und Wertpapierkrediten gibt es sie weiterhin.

Nennwert

Der Betrag, auf den eine Anleihe lautet und der am Ende der Laufzeit zurückgezahlt wird.

Notenbank

Die staatliche Institution, die den Leitzins setzt und die Geldmenge steuert – in der Eurozone die Europäische Zentralbank.

O

Option

Das Recht, aber nicht die Pflicht, etwas zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Order

Der Auftrag an den Broker, ein Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen.

Orderbuch

Die Liste aller offenen Kauf- und Verkaufsaufträge – aus ihrer Überschneidung entsteht der Kurs.

P

Portfolio

Die Gesamtheit der Anlagen einer Person – die Ebene, auf der Risiko überhaupt erst beurteilt werden kann.

Eine einzelne Anlage ist weder riskant noch sicher; entscheidend ist ihr Beitrag zum Ganzen. Eine schwankende Beimischung kann das Risiko des Portfolios sogar senken, wenn sie sich gegenläufig bewegt.

R

Realzins

Der Zins nach Abzug der Inflation – was an Kaufkraft tatsächlich hinzukommt.

Rebalancing

Das Zurücksetzen eines Depots auf die geplante Aufteilung, nachdem Kursbewegungen sie verschoben haben.

Es zwingt dazu, das Gestiegene zu verkaufen und das Gefallene zu kaufen – also genau das, was einem am schwersten fällt. Darin liegt der Wert, nicht in der Rechnerei.

Rendite

Der Ertrag einer Anlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital, meist auf ein Jahr bezogen.

Risikoprämie

Der Renditeaufschlag, den eine schwankende Anlage gegenüber einer sicheren bieten muss, damit jemand sie kauft.

Sie ist keine Belohnung fürs Aushalten, sondern ein Preis: Wer sie kassieren will, muss das Risiko tatsächlich tragen – auch dann, wenn es sich verwirklicht.

S

Sollzins

Der reine Zinssatz eines Kredits ohne Nebenkosten – zum Vergleich zweier Angebote ungeeignet.

Sondervermögen

Das Vermögen eines Fonds, das rechtlich getrennt von der Fondsgesellschaft gehalten wird und bei deren Insolvenz nicht angetastet werden darf.

Das ist der wichtigste Unterschied zwischen einem Fonds und einem Zertifikat. Beim Fonds gehört das Vermögen den Anlegern, beim Zertifikat sind sie Gläubiger einer Bank.

Sparerpauschbetrag

Der Betrag an Kapitalerträgen, der je Person steuerfrei bleibt: 1.000 Euro, für Zusammenveranlagte 2.000.

Sparplan

Ein Dauerauftrag ins Depot: Zu festen Terminen wird für einen festen Betrag gekauft, unabhängig vom Kurs.

Spread

Die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs – der Preis, den man bezahlt, ohne dass er als Gebühr auftaucht.

Staatsanleihe

Eine Anleihe, deren Schuldner ein Staat ist.

T

Tagesgeld

Ein verzinstes Konto, von dem täglich abgehoben werden kann – der übliche Ort für den Notgroschen.

Der Zins ist variabel: Die Bank darf ihn jederzeit ändern, nach oben wie nach unten. Ein Lockangebot für Neukunden sagt deshalb wenig darüber aus, was in einem Jahr gezahlt wird.

Teilausführung

Eine Order, die nur zum Teil ausgeführt wurde, weil nicht genug Gegenseite vorhanden war – oft mit doppelten Gebühren verbunden.

Teilfreistellung

Der Anteil des Fondsertrags, der von vornherein steuerfrei bleibt – bei Aktienfonds 30 Prozent.

Sie gleicht die Steuer aus, die der Fonds bereits auf seiner Ebene zahlt. Maßgeblich ist die Aktienquote, die in den Anlagebedingungen als Mindestquote steht, nicht die tatsächlich gehaltene.

Thesaurierung

Die Wiederanlage der Erträge im Fonds, statt sie auszuzahlen.

Tilgung

Der Teil einer Kreditrate, der die Schuld verringert – im Unterschied zum Zinsanteil, der nur die Nutzung bezahlt.

Tracking-Differenz

Der tatsächliche Rückstand eines ETF gegenüber seinem Index über ein Jahr – die ehrlichere Zahl als die Kostenquote.

Sie kann kleiner sein als die Kostenquote, wenn der Fonds Zusatzerträge erwirtschaftet, etwa aus Wertpapierleihe. Gemessen wird sie im Nachhinein, nicht versprochen.

U

Umsatz

Was ein Unternehmen in einer Periode eingenommen hat, bevor Kosten abgezogen werden.

V

Verrechnungskonto

Das Geldkonto, das zu einem Depot gehört und über das Käufe, Verkäufe und Ausschüttungen laufen.

Verschuldungsgrad

Das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital – ein Maß dafür, wie viel Puffer ein Unternehmen bis zur Zahlungsunfähigkeit hat.

Volatilität

Das Maß dafür, wie stark ein Kurs um seinen Mittelwert schwankt.

Sie wird oft mit Risiko gleichgesetzt, und für kurze Zeiträume passt das. Über dreißig Jahre ist die größere Gefahr eine andere: nicht die Schwankung, sondern der dauerhafte Kaufkraftverlust einer Anlage, die nicht schwankt.

Vorabpauschale

Ein jährlich als zugeflossen geltender Mindestertrag bei thesaurierenden Fonds, auf den Steuer anfällt, obwohl kein Geld geflossen ist.

Sie sorgt dafür, dass thesaurierende und ausschüttende Fonds gleich behandelt werden. Sie ist keine zusätzliche Steuer: Beim Verkauf wird alles bereits Versteuerte vom Gewinn abgezogen. Fällt der Fonds im Jahr, fällt sie ganz aus.

W

Wertpapierleihe

Das befristete Verleihen von Wertpapieren gegen Gebühr und Sicherheiten – bei Fonds eine Quelle von Zusatzerträgen und ein zusätzliches Risiko.

Z

Zertifikat

Eine Schuldverschreibung einer Bank, deren Rückzahlung von der Entwicklung eines anderen Werts abhängt.

Anders als bei einem Fonds gibt es kein Sondervermögen: Geht die Bank pleite, ist das Geld verloren, egal wie sich der zugrunde liegende Wert entwickelt hat.

Zinseszins

Zinsen auf bereits gutgeschriebene Zinsen – der Grund, warum sich Kapital über lange Zeiträume nicht linear, sondern beschleunigt vermehrt.

Wie das Glossar in die Texte kommt

In den Lerntexten ist jeder dieser Begriffe beim ersten Vorkommen gepunktet unterstrichen und führt hierher. Nur beim ersten – ein Text, in dem jedes zweite Wort ein Link ist, wird nicht mehr gelesen. Auf der Seite eines Themas bleibt dessen eigener Begriff unverlinkt: Er wird dort gerade ausführlich erklärt.

Erkannt werden nur die Wortformen, die hier hinterlegt sind. Deshalb wird „Aktienrückkauf“ nicht auf „Aktie“ verlinkt und „Optionsschein“ nicht auf „Option“ – das sind andere Begriffe, und ein Verweis darauf wäre eine falsche Auskunft.