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Lernkarten

Budget & Sparquote

Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.

12 Karten0 Begriffe, 12 Fragen2 Blätter

Blatt 1, Vorderseite

Wie ist die Sparquote definiert?

FrageBeginner

Warum reicht es nicht, drei Monate Kontoauszüge auszuwerten, ohne etwas zu ergänzen?

FrageBeginner

Warum ist eine Bargeldabhebung keine brauchbare Ausgabenkategorie?

FrageBeginner

In welcher Reihenfolge gehören Sparen, Notgroschen und Anlegen?

FrageBeginner

Warum sollten Rücklage für Jahreskosten und Notgroschen getrennt geführt werden?

FrageFortgeschritten

Was beschreibt Lifestyle-Inflation?

FrageFortgeschritten

Wie funktioniert die Regel der halben Erhöhung und warum ist sie leichter durchzuhalten als Verzicht?

FrageFortgeschritten

Wie sollte eine Sparquote bei stark schwankendem Einkommen festgelegt werden?

FrageFortgeschritten

Blatt 1, Rückseite

Weil Jahreskosten wie Kfz-Versicherung oder Urlaub in einem Dreimonatsfenster meist gar nicht vorkommen Fixkosten und variable Kosten sind in drei Monaten sichtbar, Jahreskosten nicht. Sie treffen das Budget später umso härter. Das Gegenmittel ist einfach: alle Jahreskosten zusammenzählen, durch zwölf teilen und den Betrag als monatliche Position mitführen.

FrageBeginner

Als Anteil des Nettoeinkommens, der nach allen Ausgaben übrig bleibt Entscheidend ist das Wort „allen“. Der Betrag nach Miete und Versicherungen sieht deutlich besser aus als der Betrag am Monatsende – genau daran schätzen die meisten ihre Quote zu hoch. Und die Bezugsgröße ist das Netto, weil nur das tatsächlich zur Verfügung steht.

FrageBeginner

Erst sparen und den Notgroschen aufbauen, danach anlegen Ohne Notgroschen wird die erste unerwartete Rechnung aus dem Depot bezahlt – und die kommt erfahrungsgemäß dann, wenn die Kurse gerade niedrig sind. Der Notgroschen kostet ein wenig Rendite und schützt dafür genau die Entscheidung, auf der der ganze Plan beruht.

FrageBeginner

Weil sie die eigentliche Ausgabe verdeckt – man weiß hinterher nicht, wofür das Geld ausgegeben wurde „Abhebung 200 €“ sagt nichts darüber, ob daraus Lebensmittel, Freizeit oder Geschenke wurden. Bei größeren Barbeträgen bleibt nur, diesen Teil eine Woche lang mitzuschreiben – sonst ist der größte unklare Posten ausgerechnet der, den man ändern könnte.

FrageBeginner

Dass Ausgaben mit steigendem Einkommen mitwachsen, sodass die Sparquote trotz mehr Gehalt sinkt Der Vorgang läuft ohne bewusste Entscheidung ab: größere Wohnung, besseres Auto, mehr Abonnements. Nach einem Jahr bleibt prozentual weniger übrig als vor der Gehaltserhöhung. Dagegen hilft, die Anpassung im selben Monat vorzunehmen, in dem die Erhöhung kommt.

FrageFortgeschritten

Weil sonst das Geplante das Ungeplante aufbraucht – der Urlaub wird gebucht und der Notgroschen ist weg Die Rücklage ist dafür da, jedes Jahr aufgebraucht zu werden – das ist ihr Zweck. Der Notgroschen darf genau das nie. In einem gemeinsamen Topf lässt sich beides nicht auseinanderhalten, und im Ernstfall stellt sich heraus, dass der Puffer längst verplant war.

FrageFortgeschritten

Als Untergrenze beziehungsweise Prozentsatz vom Eingang statt als fester Eurobetrag Ein fester Betrag ist in guten Monaten zu niedrig und in schlechten nicht zu halten. Ein Prozentsatz vom tatsächlichen Eingang passt sich von selbst an, und eine Untergrenze sorgt dafür, dass auch in schwachen Monaten etwas fließt. Vor einer Kreditaufnahme wird die Rate gesenkt, nicht danach.

FrageFortgeschritten

Die Hälfte jeder Gehaltserhöhung geht in die Sparrate, die andere Hälfte steht zur Verfügung Nach der Erhöhung bleibt mehr Geld übrig als vorher – nur eben nicht das gesamte zusätzliche. Es gibt also nichts aufzugeben, und genau deshalb hält die Regel: Sie verlangt keine Änderung an einer bestehenden Gewohnheit, sondern nur an einer neuen.

FrageFortgeschritten

Blatt 2, Vorderseite

Warum wiegt in den ersten Jahren eine höhere Sparrate schwerer als ein Prozentpunkt mehr Rendite?

FrageProfi

Was passiert mit einer Sparrate, die zehn Jahre lang unverändert bei einem festen Eurobetrag bleibt?

FrageProfi

Welche Posten sind auf der Ausgabenseite die einzigen Hebel mit relevanter Größe?

FrageProfi

Warum ist die höchstmögliche Sparquote selten die beste?

FrageProfi

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Blatt 2, Rückseite

Sie sinkt als Anteil des Einkommens, weil Einkommen und Preise steigen und der Betrag stillsteht Ausgaben und meist auch Einkommen wachsen mit der Inflation, der feste Betrag nicht. Aus zwölf Prozent des Nettoeinkommens werden über die Jahre still und leise acht. Wer die Quote als Prozentsatz definiert statt in Euro, bekommt die Anpassung ohne jeden Aufwand.

FrageProfi

Weil der Renditehebel auf den Bestand wirkt – und der ist am Anfang klein Ein zusätzlicher Euro Sparrate ist sofort in voller Höhe da. Ein Prozentpunkt mehr Rendite auf 5.000 Euro sind 50 Euro im Jahr. Erst wenn der Bestand groß geworden ist, dreht sich das Verhältnis – bei einem typischen Sparplan nach ungefähr einem Vierteljahrhundert.

FrageProfi

Weil ein Plan, der jede Ausgabe streicht, meist aufgegeben wird – und ein abgebrochener Plan keine Rendite hat Dasselbe Muster wie bei der Aktienquote: Die durchhaltbare Größe schlägt die maximale. Eine Quote, die jede Reise und jeden Restaurantbesuch ausschließt, hält selten zwei Jahre – und mit ihr endet meist auch der Sparplan, um den es eigentlich ging.

FrageProfi

Wohnen und Mobilität – und darüber hinaus die Einkommensseite Die kleinen Posten sind schnell optimiert und dann ausgereizt; weitere Mühe bringt zwanzig Euro im Monat. Wohnen ist meist der größte Einzelposten, ein Auto kostet mit Abschreibung und Wartung deutlich mehr als die Rate suggeriert. Danach bleibt nur noch mehr Einkommen.

FrageProfi

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