Lernkarten
Cost-Average & Sparplan
Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.
Blatt 1, Vorderseite
Sparplan
BegriffCost-Average & Sparplan
Cost-Average-Effekt
BegriffCost-Average & Sparplan
Warum liegt der durchschnittlich gezahlte Preis je Anteil unter dem Durchschnitt der Kurse?
FrageBeginner
Unter welcher Bedingung entsteht der Durchschnittskosteneffekt überhaupt?
FrageBeginner
Was ist der eigentliche Vorteil eines Sparplans?
FrageBeginner
Was gehört vor den ersten Sparplan?
FrageBeginner
Warum schneidet die Einmalanlage im Durchschnitt besser ab als das Verteilen?
FrageFortgeschritten
Wann ist das Verteilen einer grossen Summe trotzdem die bessere Wahl?
FrageFortgeschritten
Blatt 1, Rückseite
Die Folge gleichbleibender Sparraten: Bei niedrigen Kursen werden mehr Anteile gekauft als bei hohen.
BegriffCost-Average & Sparplan
Ein Dauerauftrag ins Depot: Zu festen Terminen wird für einen festen Betrag gekauft, unabhängig vom Kurs.
BegriffCost-Average & Sparplan
Wenn der Kurs zwischenzeitlich fällt Ohne Kursrückgänge gibt es keine billigen Monate – und damit keinen Effekt. Bei durchgehend steigenden Kursen kehrt er sich sogar um: Jede spätere Rate kauft teurer, und eine Einmalanlage zu Beginn hätte besser abgeschnitten.
FrageBeginner
Weil bei niedrigen Kursen mehr Anteile gekauft werden und diese Monate stärker ins Gewicht fallen Dieselbe Rate kauft bei einem Kurs von 25 doppelt so viele Anteile wie bei 50. Die billigen Monate wiegen deshalb in deinem eigenen Durchschnitt schwerer als im schlichten Mittelwert der Kurse. Mit Rabatten oder Steuern hat das nichts zu tun.
FrageBeginner
Der Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto Ohne Notgroschen wird der Sparplan zur Notreserve, und dann verkauft man ausgerechnet dann, wenn die Kurse unten stehen. Drei bis sechs Monatsausgaben, sofort verfügbar – das ist die Versicherung gegen das Zeitpunktrisiko.
FrageBeginner
Er macht die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt überflüssig Die Zeitpunktfrage ist unbeantwortbar und hält Menschen jahrelang vom Anfangen ab. Ein Sparplan beantwortet sie ein für alle Mal mit „egal“ und läuft ohne monatliche Entscheidung weiter – gerade dann, wenn schlechte Nachrichten zum Aussetzen verleiten würden.
FrageBeginner
Wenn man einen Rückgang kurz nach dem Einstieg nicht aushalten würde, ohne zu verkaufen Die Rechnung kennt nur die Rendite, nicht den Menschen. Ein Verkauf im Rückgang kostet weit mehr, als die Wartezeit gekostet hätte. Das Verteilen ist deshalb eine bewusst bezahlte Versicherungsprämie gegen die eigene Reaktion – man sollte nur wissen, dass man sie zahlt.
FrageFortgeschritten
Weil das Geld länger am Markt ist – in steigenden Märkten kostet jede Wartezeit erwartete Rendite Der Vorteil ist Zeit, nicht Timing. Wer verteilt anlegt, hat einen Teil des Geldes monatelang nicht investiert. In den bekannten Auswertungen für den US-Markt lag die Einmalanlage in etwa zwei von drei Fällen vorn – im verbleibenden Drittel kam kurz nach dem Start ein Rückgang.
FrageFortgeschritten
Blatt 2, Vorderseite
Welche Stellschraube eines Sparplans hat praktisch keine Wirkung auf das Ergebnis?
FrageFortgeschritten
Bei einer Rate von 25 Euro verlangt der Broker 1 Euro je Ausführung. Wie ordnet man das ein?
FrageFortgeschritten
Warum ist eine Dynamisierung der Rate sinnvoll?
FrageProfi
Wie lässt sich in der Ansparphase ohne Steuerfolge rebalancieren?
FrageProfi
Was ist der praktische Haupteinwand gegen Value Averaging?
FrageProfi
Wann beginnt der Übergang von der Anspar- in die Entnahmephase?
FrageProfi
Blatt 2, Rückseite
Vier Prozent der Rate – mehr, als die laufenden Kosten eines breiten ETF in zehn Jahren ausmachen Feste Gebühren treffen kleine Raten prozentual hart. Vier Prozent Einstiegskosten muss die Anlage erst wieder erwirtschaften. Viele Broker führen Sparpläne auf breite ETFs kostenfrei aus – ein Vergleich lohnt hier mehr als jede Feinjustierung am Ausführungstag.
FrageFortgeschritten
Der Ausführungstag im Monat Auswertungen über Jahrzehnte finden keinen belastbaren Unterschied zwischen dem Ersten und dem Fünfzehnten. Kosten je Ausführung dagegen wirken erheblich: Ein Euro auf eine Rate von 25 Euro sind vier Prozent, die sofort weg sind.
FrageFortgeschritten
Indem die neuen Raten dorthin fliessen, wo etwas fehlt Ein Verkauf löst Abgeltungsteuer aus, eine Umlenkung der nächsten Rate nicht. Das funktioniert, solange die neuen Einzahlungen im Verhältnis zum Bestand gross genug sind – bei 400.000 Euro Depot und 300 Euro Rate verschiebt sich damit nichts mehr.
FrageProfi
Weil eine feste Rate real schrumpft – bei 2,5 Prozent Inflation nach dreissig Jahren auf etwa die Hälfte Eine nominal gleichbleibende Rate verliert über Jahrzehnte den Grossteil ihrer Kaufkraft. Wer sie jährlich um die Inflationsrate oder die Gehaltssteigerung erhöht, hält sie real konstant – am besten direkt nach einer Gehaltserhöhung, bevor sich der Lebensstandard daran gewöhnt.
FrageProfi
Jahre vorher – wegen des Sequenzrisikos in den ersten Entnahmejahren Fällt der Markt kurz nach Beginn der Entnahmen, werden Anteile zu niedrigen Kursen verkauft und fehlen dauerhaft. Deshalb wird die Aktienquote fünf bis zehn Jahre vorher schrittweise gesenkt – über die laufenden Raten, nicht über Verkäufe – und ein Puffer für zwei bis drei Jahre aufgebaut.
FrageProfi
Es verlangt die grössten Einzahlungen ausgerechnet nach einem Kursrutsch – und erzeugt Verkäufe mit Steuerfolge Die Methode kauft noch stärker antizyklisch als ein gewöhnlicher Sparplan, verlangt dafür aber unvorhersehbare Beträge genau dann, wenn oft auch das Einkommen unsicher ist. Der gemessene Vorsprung ist klein und verschwindet vielfach, sobald Steuern und Handelskosten eingerechnet werden.
FrageProfi
Lernkarten zum Thema Cost-Average & Sparplan – iminvests.de