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IM Invests

Lernkarten

Depot & Broker

Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.

18 Karten6 Begriffe, 12 Fragen3 Blätter

Blatt 1, Vorderseite

Broker

BegriffDepot & Broker

Depot

BegriffDepot & Broker

Limit

BegriffDepot & Broker

Order

BegriffDepot & Broker

Teilausführung

BegriffDepot & Broker

Verrechnungskonto

BegriffDepot & Broker

Dein Broker wird insolvent. Was gilt für die Wertpapiere im Depot?

FrageBeginner

Welche Angabe identifiziert ein Wertpapier eindeutig?

FrageBeginner

Blatt 1, Rückseite

Das Konto, auf dem Wertpapiere verwahrt werden – rechtlich bleiben sie dabei Eigentum des Anlegers.

BegriffDepot & Broker

Ein Vermittler, über den private Anleger Wertpapiere kaufen und verkaufen; in Deutschland meist eine Bank mit Depotgeschäft.

BegriffDepot & Broker

Der Auftrag an den Broker, ein Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen.

BegriffDepot & Broker

Die Preisgrenze in einer Order: Gekauft wird höchstens, verkauft mindestens zu diesem Kurs.

BegriffDepot & Broker

Das Geldkonto, das zu einem Depot gehört und über das Käufe, Verkäufe und Ausschüttungen laufen.

BegriffDepot & Broker

Eine Order, die nur zum Teil ausgeführt wurde, weil nicht genug Gegenseite vorhanden war – oft mit doppelten Gebühren verbunden.

BegriffDepot & Broker

Die ISIN Die ISIN ist die weltweit eindeutige zwölfstellige Kennung. Namen sind mehrdeutig – es gibt Dutzende Fonds mit „Global“ im Titel, die völlig Verschiedenes enthalten. Die WKN ist die ältere deutsche Kurzform und ebenfalls eindeutig, aber nur im Inland gebräuchlich.

FrageBeginner

Sie gehören dir und fallen nicht in die Insolvenzmasse Die Bank verwahrt nur, Eigentümer bist du – die Papiere werden herausgegeben oder übertragen. Anders das Guthaben auf dem Verrechnungskonto: Das gehört der Bank, sie schuldet es dir, und dafür greift die Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

FrageBeginner

Blatt 2, Vorderseite

Warum sollte der Freistellungsauftrag gleich bei der Depoteröffnung eingerichtet werden?

FrageBeginner

Was sagt eine Limit-Order zu, was eine Market-Order nicht zusagt?

FrageBeginner

Ein Wert eröffnet 25 Prozent tiefer. Dein Stop-Loss lag bei minus 10 Prozent. Was passiert?

FrageFortgeschritten

Wann ist eine US-Aktie in Deutschland tendenziell am günstigsten zu handeln?

FrageFortgeschritten

Was kostet ein Depotübertrag zu einem anderen Anbieter?

FrageFortgeschritten

Worauf ist bei einem Depotübertrag besonders zu achten?

FrageFortgeschritten

Wie verdient ein Broker an einer Order, für die er keine Gebühr verlangt?

FrageProfi

Du nimmst am Wertpapierleihe-Programm deines Brokers teil. Was ändert sich?

FrageProfi

Blatt 2, Rückseite

Den Höchstpreis beim Kauf beziehungsweise Mindestpreis beim Verkauf Market sagt Ausführung zu, aber nicht den Preis; Limit sagt den Preis zu, aber nicht die Ausführung. Beides zugleich gibt es nicht. Bei umsatzstarken Werten am Nachmittag ist der Unterschied klein, außerhalb der Haupthandelszeit kann er erheblich sein.

FrageBeginner

Weil sonst auf jeden Ertrag Steuer abgeführt wird, die man erst über die Steuererklärung zurückbekommt Ohne Auftrag weiß die Bank nicht, dass sie den Sparerpauschbetrag berücksichtigen soll, und führt ab. Das Geld ist damit für rund ein Jahr weg. Ändern lässt sich der Auftrag jederzeit – er sollte nur von Anfang an da sein.

FrageBeginner

Ab 15:30 Uhr, wenn der US-Heimatmarkt geöffnet hat Solange der Heimatmarkt geschlossen ist, muss der Market Maker den fairen Wert schätzen und sichert sich über eine größere Spanne ab. Mit der Öffnung in New York gibt es einen laufenden Referenzkurs, und die Spanne wird enger.

FrageFortgeschritten

Es wird bei minus 25 Prozent verkauft – der Stop löst nur aus, er begrenzt den Preis nicht Ein Stop-Loss löst bei Erreichen der Schwelle eine Market-Order aus, und die wird zum nächsten verfügbaren Preis ausgeführt. Genau im Crash, wo man den Schutz bräuchte, versagt er deshalb. Wer den Preis begrenzen will, braucht eine Stop-Limit-Order – riskiert dann aber, gar nicht zu verkaufen.

FrageFortgeschritten

Dass die Anschaffungsdaten mitwandern – sonst unterstellt der neue Broker Anschaffungskosten von null Ohne Kaufdatum und Kaufkurs kann der neue Broker den steuerpflichtigen Gewinn nicht berechnen und versteuert beim Verkauf den vollen Erlös. Das lässt sich über die Steuererklärung korrigieren – aber nur mit Belegen. Besonders häufig fehlen die Daten bei Überträgen aus dem Ausland.

FrageFortgeschritten

Nichts – er ist gesetzlich kostenfrei Die Verwahrung ist eine Nebenpflicht, und für ihre Beendigung darf nichts berechnet werden. Zwei bis sechs Wochen dauert es trotzdem, und in dieser Zeit lässt sich nicht handeln.

FrageFortgeschritten

Für die Dauer der Leihe bist du nicht mehr Eigentümer, sondern hast einen Rückgabeanspruch Verliehene Papiere sind kein Sondervermögen mehr – fällt der Entleiher aus, greifen nur die gestellten Sicherheiten. Dividenden werden zudem nur ersetzt, nicht gezahlt, was steuerlich anders behandelt werden kann. Die Erträge liegen bei Standardwerten oft im Bruchteil eines Prozents.

FrageProfi

Über eine Vergütung des Handelsplatzes, an den er die Order weiterleitet Payment for Order Flow: Der Handelsplatz zahlt für die Weiterleitung und verdient am Spread. Für kleine Order kann das vorteilhaft sein, bei großen kehrt es sich um – ein Zehntelprozent auf 50.000 Euro sind 50 Euro. In der EU läuft das Modell mit einer Übergangsfrist bis 2026 aus.

FrageProfi

Blatt 3, Vorderseite

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einem deutschen und einem ausländischen Broker?

FrageProfi

Was ist bei einer Brokerinsolvenz die praktisch unangenehmste Folge?

FrageProfi

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Blatt 3, Rückseite

Dass wochen- bis monatelang nicht gehandelt werden kann Die Papiere liegen beim Zentralverwahrer und werden übertragen – ein Totalverlust droht nicht. Aber die Übertragung dauert, und wer in dieser Zeit verkaufen will, kann es nicht. Zusätzlich ist Guthaben auf dem Verrechnungskonto nur bis 100.000 Euro geschützt.

FrageProfi

Der deutsche führt die Abgeltungsteuer automatisch ab, beim ausländischen gehört alles in die Steuererklärung Der Unterschied liegt selten bei den Gebühren, sondern in der Abwicklung: kein Freistellungsauftrag, Vorabpauschale selbst ermitteln, Verlustverrechnung von Hand über die Anlage KAP. Für ein einfaches Depot überschaubar, bei vielen Transaktionen ein Abend im Jahr plus Fehlerrisiko.

FrageProfi

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