Lernkarten
Portfolio-Aufbau
Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.
Blatt 1, Vorderseite
Klumpenrisiko
BegriffPortfolio-Aufbau
Korrelation
BegriffPortfolio-Aufbau
Portfolio
BegriffPortfolio-Aufbau
Rebalancing
BegriffPortfolio-Aufbau
Warum entscheidet die Aktienquote mehr über das Ergebnis als die Wahl zwischen zwei ähnlichen Welt-ETFs?
FrageBeginner
Wozu dient der risikoarme Topf in einem Zwei-Topf-Modell in erster Linie?
FrageBeginner
Der Aktienmarkt fällt um 40 Prozent, der risikoarme Teil bleibt stabil. Wie stark verliert ein Depot mit 60 Prozent Aktienquote?
FrageBeginner
Wie belastbar ist die Regel „100 minus Lebensalter gleich Aktienquote“?
FrageBeginner
Blatt 1, Rückseite
Das Maß dafür, wie gleichläufig sich zwei Anlagen bewegen – von +1 (immer gemeinsam) bis −1 (immer gegenläufig).
BegriffPortfolio-Aufbau
Die Häufung eines einzelnen Risikos im Depot – etwa zu viel von einer Aktie, einer Branche oder einem Land.
BegriffPortfolio-Aufbau
Das Zurücksetzen eines Depots auf die geplante Aufteilung, nachdem Kursbewegungen sie verschoben haben.
BegriffPortfolio-Aufbau
Die Gesamtheit der Anlagen einer Person – die Ebene, auf der Risiko überhaupt erst beurteilt werden kann.
BegriffPortfolio-Aufbau
Er sorgt dafür, dass der Aktienteil im Rückgang nicht angetastet werden muss Der sichere Topf verdient wenig und soll das auch nicht. Seine Aufgabe ist, laufende Ausgaben und Notfälle zu decken, damit im Rückgang niemand Aktien zu schlechten Kursen verkaufen muss. Genau das Durchhalten ist der Grund, warum der Aktienteil seine Rendite überhaupt liefern kann.
FrageBeginner
Weil die Quote festlegt, wie stark sich ein Marktrückgang überhaupt auf das Gesamtvermögen auswirkt Zwei breite Welt-ETFs unterscheiden sich um Bruchteile eines Prozentpunkts im Jahr. Ob 40 oder 80 Prozent des Vermögens in Aktien stecken, verdoppelt dagegen den Ausschlag nach oben wie nach unten. Die Produktwahl ist nicht egal – sie ist nur die kleinere von zwei Entscheidungen.
FrageBeginner
Als grober Startpunkt brauchbar, aber sie kennt weder Anlagehorizont noch Rücklagen noch Einkommen Die Regel benutzt eine einzige Größe – das Alter – für eine Entscheidung, die von mehreren abhängt. Ein 60-Jähriger mit sicherer Rente und ohne Miete kann mehr Risiko tragen als ein 35-Jähriger mit schwankendem Einkommen. Als Anhaltspunkt taugt sie, als Antwort nicht.
FrageBeginner
Um 24 Prozent – der Rückgang trifft nur den Aktienanteil 60 Prozent des Depots verlieren 40 Prozent ihres Werts, der Rest bleibt. 0,6 × 40 = 24 Prozent Rückgang des Gesamtdepots. Diese einfache Rechnung ist das eigentliche Werkzeug: Sie übersetzt eine abstrakte Quote in den Betrag, den man im Ernstfall auf dem Auszug sieht.
FrageBeginner
Blatt 2, Vorderseite
Warum steigt die Aktienquote eines Depots ohne jedes Zutun – und warum ist das ungünstig?
FrageFortgeschritten
Was ist der Zweck von Rebalancing?
FrageFortgeschritten
Was ist in der Ansparphase der steuerlich günstigste Weg, eine verschobene Aufteilung zurückzusetzen?
FrageFortgeschritten
Warum ist ein Welt-ETF plus ein zusätzlicher US-ETF meist keine bessere Streuung?
FrageFortgeschritten
Warum kann ein Beamter mit fünfzig oft mehr Aktienrisiko tragen als ein Selbstständiger mit dreißig?
FrageProfi
Was ist der eigentliche Preis einer Umschichtung im Privatvermögen?
FrageProfi
Was beschreibt das Sequenzrisiko in der Entnahmephase?
FrageProfi
Wie ist die oft zitierte Vier-Prozent-Regel einzuordnen?
FrageProfi
Blatt 2, Rückseite
Die geplante Aufteilung und damit das geplante Risiko wiederherzustellen Rebalancing ist Risikosteuerung, kein Renditewerkzeug. Über lange Zeiträume kostet es sogar leicht Rendite, weil regelmäßig vom besser laufenden in den schwächeren Teil umgeschichtet wird. Dafür hält es die Schwankung dort, wo man sie geplant hat – und das ist der eigentliche Nutzen.
FrageFortgeschritten
Weil der Aktienteil in guten Phasen stärker wächst; das Risiko steigt damit ausgerechnet am Ende einer guten Phase Aus 70 zu 30 werden nach guten Börsenjahren leicht 82 zu 18. Niemand hat das entschieden, aber das Depot trägt jetzt mehr Risiko als geplant – und zwar nach einem langen Anstieg, also dann, wenn ein Rückschlag eher wahrscheinlicher als unwahrscheinlicher geworden ist.
FrageFortgeschritten
Weil die USA im Weltindex ohnehin den größten Anteil stellen – die Wette wird ungewollt verdoppelt Mehr Bausteine sind nicht automatisch mehr Streuung. Ein zusätzlicher Fonds bringt nur dann etwas, wenn er enthält, was im ersten fehlt. Verstärkt er lediglich eine bereits vorhandene Übergewichtung, ist es eine Wette – nur eine, die man nicht bewusst eingegangen ist.
FrageFortgeschritten
Die nächsten Einzahlungen in den zu kleinen Teil umlenken, statt zu verkaufen Neue Raten in den untergewichteten Teil zu lenken verschiebt die Quote ohne Verkauf und damit ohne Steuer. Der Weg funktioniert allerdings nur, solange die Einzahlungen im Verhältnis zum Bestand groß genug sind: Bei 400.000 Euro Depot und 300 Euro Rate bewegt sich damit nichts mehr.
FrageFortgeschritten
Der Zinseszins auf den Betrag, der als Steuer abfließt und deshalb nicht weiterarbeitet Die Abgeltungsteuer selbst wäre irgendwann ohnehin fällig. Teuer ist die Vorverlegung: Wer heute 5.000 Euro Steuer zahlt statt in zwanzig Jahren, verliert nicht 5.000 Euro, sondern das, was daraus in zwanzig Jahren geworden wäre. Deshalb braucht eine Umschichtung einen Grund, der darüber hinausgeht.
FrageProfi
Weil sicheres Einkommen und sichere Rentenansprüche wie ein großer anleiheähnlicher Vermögensteil wirken Wer ein planbares Einkommen und eine gesicherte Rente hat, besitzt außerhalb des Depots bereits einen großen stabilen Posten und braucht im Depot weniger Puffer. Ein Selbstständiger hat das Gegenteil: schwankendes Einkommen, gekoppelt an dieselbe Konjunktur wie die Aktienmärkte.
FrageProfi
Als Größenordnung aus historischen US-Daten brauchbar, als Zusage für die Zukunft nicht Die Regel stammt aus einer Untersuchung des US-Marktes über historische Dreißigjahreszeiträume. Andere Märkte, andere Zeiträume und ein längerer Ruhestand führen zu anderen Ergebnissen. Wer sie benutzt, sollte die Entnahme in schlechten Jahren nach unten anpassen können.
FrageProfi
Dass ein Markteinbruch kurz nach dem Start dauerhaft wirkt, weil Anteile zu niedrigen Kursen verkauft werden Bei gleicher Durchschnittsrendite entscheidet die Reihenfolge der Jahre über das Ergebnis. Anteile, die früh zu niedrigen Kursen verkauft wurden, fehlen in jeder späteren Erholung. Deshalb beginnt der Übergang zur Entnahme Jahre vor der ersten Auszahlung, nicht am Tag davor.
FrageProfi
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