Lernkarten
Rente
Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.
Blatt 1, Vorderseite
Was passiert im Umlageverfahren mit deinen Rentenbeiträgen?
FrageBeginner
Wann erhält man genau einen Rentenpunkt?
FrageBeginner
Warum ist der Betrag auf der Renteninformation zu optimistisch zu lesen?
FrageBeginner
Wie viele Beitragsjahre sind für einen Rentenanspruch mindestens nötig?
FrageBeginner
Wie funktioniert der Rentenfreibetrag?
FrageFortgeschritten
Welche Nebenwirkung hat die Entgeltumwandlung heute?
FrageFortgeschritten
Wann rechnet sich eine Betriebsrente über Entgeltumwandlung deutlich?
FrageFortgeschritten
Was ist mit „nachgelagerter Besteuerung“ gemeint?
FrageFortgeschritten
Blatt 1, Rückseite
In einem Jahr mit genau dem Durchschnittsentgelt aller Versicherten Wer die Hälfte des Durchschnitts verdient, bekommt einen halben Punkt; wer das Doppelte verdient, zwei – nach oben begrenzt durch die Beitragsbemessungsgrenze. Die Rentenformel lautet dann schlicht: gesammelte Punkte mal aktueller Rentenwert.
FrageBeginner
Sie werden im selben Monat an die heutigen Rentner ausgezahlt – du erwirbst einen Anspruch, kein Guthaben Es gibt keinen Topf, aus dem später deine Rente käme. Daraus folgt die bekannte Abhängigkeit vom Verhältnis der Beitragszahler zu den Rentnern – aber auch etwas Positives: Die Rente ist an die Lohnentwicklung gekoppelt und verliert damit nicht wie ein fester Betrag an Kaufkraft.
FrageBeginner
Fünf Jahre Wer unter dieser Wartezeit bleibt, bekommt keine Rente – kann sich die Beiträge unter Umständen aber erstatten lassen. Die oft genannten 40 Punkte für die „Standardrente“ sind dagegen kein Mindestwert, sondern ein statistischer Bezugswert: 40 Jahre mit exakt durchschnittlichem Verdienst.
FrageBeginner
Weil er brutto ist, in heutiger Kaufkraft steht und unterstellt, dass alles so weitergeht Kranken- und Pflegeversicherung sowie Steuern fehlen dort vollständig. Die Angabe in heutiger Kaufkraft ist korrekt, wird aber oft mit dem künftigen Nominalbetrag verwechselt. Und die Hochrechnung schreibt das bisherige Einkommen fort – Teilzeit oder Elternzeit sind nicht enthalten.
FrageBeginner
Sie senkt das Bruttoeinkommen und damit die erworbenen Rentenpunkte Der Beitrag geht vom Bruttogehalt ab – ohne Steuer und Sozialabgaben, weshalb der Nettoverzicht deutlich kleiner ist als der eingezahlte Betrag. Weniger Brutto bedeutet aber auch weniger Rentenpunkte. Dieser Posten gehört in die Rechnung, wird aber selten genannt.
FrageFortgeschritten
Er wird im ersten vollen Rentenjahr als Eurobetrag festgeschrieben und bleibt dann unverändert Weil der Betrag festgeschrieben wird, ist jede spätere Rentenerhöhung vollständig steuerpflichtig. Die Steuerlast steigt dadurch im Ruhestand langsam an, ohne dass sich am Steuerrecht etwas ändern müsste – wer nur mit dem Prozentsatz des ersten Jahres rechnet, plant zu optimistisch.
FrageFortgeschritten
Dass die Beiträge im Erwerbsleben zunehmend steuerfrei waren und die Rente dafür zunehmend steuerpflichtig ist Die Systematik verschiebt die Besteuerung von der Einzahlung in die Auszahlung. Der steuerpflichtige Anteil hängt am Jahr des Rentenbeginns und steigt für spätere Jahrgänge – zusammen mit dem festgeschriebenen Freibetrag ergibt das eine über die Rentenzeit steigende Belastung.
FrageFortgeschritten
Wenn der Arbeitgeber nennenswert zuschießt – ein Zuschuss ist eine sofortige sichere Rendite Ohne nennenswerten Zuschuss steht dem Steuervorteil heute die volle Steuer- und Beitragspflicht später gegenüber; der Vorteil schrumpft auf die Differenz der Steuersätze und die gesparten Sozialabgaben, abzüglich der verlorenen Rentenpunkte. Dazu können die Produktkosten den Rest aufzehren.
FrageFortgeschritten
Blatt 2, Vorderseite
Wie hoch ist der Abschlag beim vorzeitigen Rentenbezug – und wie lange gilt er?
FrageProfi
Was ist der Preis einer Sonderzahlung zum Ausgleich von Abschlägen?
FrageProfi
Wie ermittelt man die eigene Versorgungslücke belastbar?
FrageProfi
Welche Planungsannahme folgt aus der demografischen Entwicklung?
FrageProfi
Blatt 2, Rückseite
Das Geld ist unwiderruflich weg und im Todesfall weitgehend verloren – es gibt kein Erbe Dem stehen zwei echte Vorteile gegenüber: Die Zahlung ist im Jahr der Leistung weitgehend als Sonderausgabe absetzbar, und der erworbene Anspruch ist lebenslang, inflationsgebunden und ohne Kursrisiko. Es bleibt aber eine Wette auf ein langes Leben.
FrageProfi
0,3 Prozent je Monat, und er gilt lebenslang 3,6 Prozent im Jahr, dauerhaft. Wer drei Jahre früher geht, verliert rund elf Prozent – und der Abschlag wirkt auch auf spätere Rentenerhöhungen und auf die Hinterbliebenenrente. Das macht den Rentenbeginn zur folgenreichsten Einzelentscheidung dieses Themas.
FrageProfi
Dass die Rente kommt, ihr Anteil am Lebensstandard für spätere Jahrgänge aber kleiner sein wird Die Menschen, die in dreißig Jahren Beiträge zahlen, sind bereits geboren – daran ändert keine Reform etwas. Verstellbar sind Beitragssatz, Rentenniveau und Eintrittsalter; alle drei wurden bewegt und werden es wieder. Wer die Rente mit einem Abschlag ansetzt, plant vorsichtig statt pessimistisch.
FrageProfi
Von den Ausgaben her: aktuelles Budget, wegfallende Posten streichen, hinzukommende schätzen Die Faustregel unterstellt, dass sich die Ausgaben proportional entwickeln. Tatsächlich verschieben sie sich in beide Richtungen erheblich: Rentenbeiträge, Fahrtkosten und oft der Immobilienkredit fallen weg, Gesundheit und Freizeit kommen hinzu. Die Rechnung vom Budget her dauert eine Stunde und ist jeder Regel überlegen.
FrageProfi
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