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Lernkarten

Tagesgeld

Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.

14 Karten2 Begriffe, 12 Fragen2 Blätter

Blatt 1, Vorderseite

Tagesgeld

BegriffTagesgeld

Festgeld

BegriffTagesgeld

Worin unterscheiden sich Tagesgeld und Festgeld im Kern?

FrageBeginner

Du hast bei derselben Bank ein Giro-, ein Tagesgeld- und ein Festgeldkonto mit zusammen 150.000 Euro. Wie viel ist gesetzlich geschützt?

FrageBeginner

Warum ist Tagesgeld für den Vermögensaufbau über dreißig Jahre ungeeignet?

FrageBeginner

Wie groß sollte ein Notgroschen üblicherweise sein?

FrageBeginner

Warum reagieren Tagesgeldzinsen auf Leitzinssenkungen schneller als auf Erhöhungen?

FrageFortgeschritten

Ein Angebot wirbt mit einem hohen Zins „für 6 Monate, bis 50.000 Euro, nur für Neukunden“. Du willst 120.000 Euro anlegen. Was folgt daraus?

FrageFortgeschritten

Blatt 1, Rückseite

Eine Einlage mit fester Laufzeit und festem Zins, an die man vor Ablauf nicht herankommt.

BegriffTagesgeld

Ein verzinstes Konto, von dem täglich abgehoben werden kann – der übliche Ort für den Notgroschen.

BegriffTagesgeld

100.000 Euro – der Schutz gilt je Person und Institut, nicht je Konto Alle Guthaben bei einem Institut werden zusammengezählt. Drei Konten bedeuten nicht dreimal Schutz. Bei einem Gemeinschaftskonto zweier Personen verdoppelt sich die Summe dagegen, weil der Schutz je Inhaber gilt.

FrageBeginner

Beim Festgeld trägt die Bank das Zinsänderungsrisiko, beim Tagesgeld du Beim Festgeld steht der Satz für die gesamte Laufzeit fest – die Bank muss ihn auch dann zahlen, wenn die Zinsen inzwischen gefallen sind. Beim Tagesgeld ist er variabel: Sinkt das Zinsniveau, sinkt dein Zins mit. Geschützt sind beide gleichermaßen.

FrageBeginner

Drei bis sechs Monatsausgaben Maßstab sind die eigenen Ausgaben, nicht das Einkommen und keine Pauschale. Drei bis sechs Monate decken die üblichen Fälle ab – kaputte Heizung, defektes Auto, Kündigung. Wer selbstständig ist oder ein schwankendes Einkommen hat, rechnet eher am oberen Rand.

FrageBeginner

Weil der Zins die Inflation meist nicht ausgleicht – nominal sicher heißt nicht real sicher Der Kontostand fällt nie, die Kaufkraft schon. Bei 2 Prozent Zins und 2,5 Prozent Inflation liegt der Realzins bei rund minus einem halben Prozent – jedes Jahr. Für den Notgroschen ist genau diese nominale Stabilität der Zweck; für dreißig Jahre ist es das falsche Werkzeug.

FrageBeginner

Nur ein Teil wird zum Aktionszins verzinst, der Rest zum niedrigeren Bestandssatz – der Durchschnitt liegt deutlich unter der beworbenen Zahl Beworben wird der günstigste Fall. Über der Obergrenze gilt der Bestandskundenzins, und nach der Frist gilt er für alles. Wer den tatsächlichen Ertrag wissen will, rechnet mit beiden Sätzen und über den gesamten Zeitraum – nicht mit der Zahl aus der Anzeige.

FrageFortgeschritten

Weil wer sein Geld nicht bewegt, eine ausbleibende Erhöhung nicht bemerkt Es gibt keine Vorschrift zur Weitergabe. Eine Senkung spart der Bank sofort Geld; eine Erhöhung kostet sie welche, und solange die Kunden bleiben, gibt es keinen Anlass dazu. Der Einlagenzins der Notenbank bleibt dabei die Obergrenze dessen, was überhaupt bezahlbar wäre.

FrageFortgeschritten

Blatt 2, Vorderseite

Was passiert ohne Freistellungsauftrag mit den Steuern auf Zinserträge?

FrageFortgeschritten

Du hast Tagesgeld bei einer Bank im EU-Ausland. Was ist steuerlich anders?

FrageFortgeschritten

Worin unterscheidet sich ein freiwilliger Einlagensicherungsfonds von der gesetzlichen Sicherung?

FrageProfi

Was bedeutet Bail-in für Guthaben oberhalb der geschützten Summe?

FrageProfi

Ein Fremdwährungskonto bietet deutlich mehr Zins als ein Eurokonto. Wie ist das einzuordnen?

FrageProfi

Ein Geldmarkt-ETF hat keinen Einlagenschutz. Wie schwer wiegt das?

FrageProfi

leer
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Blatt 2, Rückseite

Es wird nichts automatisch abgeführt – die Zinsen gehören in die Steuererklärung Ausländische Institute führen keine deutsche Abgeltungsteuer ab. Manche Länder behalten zudem eine eigene Quellensteuer ein, die sich in der Regel anrechnen lässt – aber nur, wenn man sie erklärt. Wer das übersieht, hat keinen Zinsvorteil erzielt, sondern eine unvollständige Erklärung abgegeben.

FrageFortgeschritten

Die Bank führt die Steuer ab; zurückholen lässt sie sich über die Steuererklärung Der Freibetrag entsteht nicht automatisch beim Institut – die Bank muss wissen, dass sie ihn berücksichtigen soll. Ohne Auftrag führt sie ab, und das Geld ist für ein Jahr weg. Der Betrag lässt sich auf mehrere Banken verteilen, insgesamt aber nur einmal ausschöpfen.

FrageFortgeschritten

Sie können zur Sanierung der Bank herangezogen werden – geschützte Einlagen dagegen nicht Seit der Bankenkrise haften zuerst Eigentümer und Gläubiger, bevor öffentliche Mittel fließen. Einlagen von Privatpersonen stehen weit hinten in der Reihenfolge, und der Teil bis 100.000 Euro wird gar nicht herangezogen. Der Teil darüber schon – deshalb die Aufteilung auf mehrere Institute.

FrageProfi

Er deckt höhere Beträge, begründet aber keinen einklagbaren Anspruch Die gesetzliche Sicherung bis 100.000 Euro ist ein Rechtsanspruch mit gesetzlicher Auszahlungsfrist. Der freiwillige Fonds eines Verbands geht darüber hinaus, ist aber eine Leistung des Verbands – im Ernstfall abhängig von dessen Mitteln und Entscheidung.

FrageProfi

Wenig für den Anbieter, weil er Sondervermögen ist; das Risiko steckt in den gehaltenen Papieren Als Sondervermögen fällt der Fonds bei einer Insolvenz des Anbieters nicht in die Masse – dafür braucht er keinen Einlagenschutz. Sein Risiko liegt im Inhalt: Ein Fonds mit besicherten Übernachtgeschäften ist etwas anderes als einer mit kurzlaufenden Unternehmensanleihen, auch wenn beide „Geldmarkt“ heißen.

FrageProfi

Der Zinsvorsprung entspricht meist der vom Markt erwarteten Abwertung dieser Währung Höhere Zinsen und erwartete Abwertung sind zwei Seiten derselben Sache – sonst gäbe es einen risikolosen Gewinn, und den würde der Markt sofort wegarbitrieren. Der höhere Zins ist die Bezahlung für ein Wechselkursrisiko, nicht ein Geschenk.

FrageProfi

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