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IM Invests

Lernkarten

Wann kaufen & verkaufen

Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.

12 Karten0 Begriffe, 12 Fragen2 Blätter

Blatt 1, Vorderseite

Welche zwei Risiken trägt, wer auf einen besseren Einstieg wartet?

FrageBeginner

Warum ist ein Höchststand in einem langfristig steigenden Markt kein Warnsignal?

FrageBeginner

Was zeigt die Rechnung, in der die besten Wochen eines Zeitraums ausgelassen werden?

FrageBeginner

Warum funktioniert das Ausweichen vor schlechten Phasen in der Praxis so selten?

FrageBeginner

Was haben die tragfähigen Verkaufsgründe gemeinsam?

FrageFortgeschritten

Warum ist „erst wieder bei null verkaufen“ eine teure Regel?

FrageFortgeschritten

Was leistet ein Stop-Kurs – und was nicht?

FrageFortgeschritten

Warum wirkt Rebalancing nach festen Bandbreiten antizyklisch?

FrageFortgeschritten

Blatt 1, Rückseite

Weil Höchststände dort der Normalfall sind – wer nur darunter kauft, kauft in manchen Jahren gar nicht Ein Markt, der über lange Zeiträume steigt, erreicht laufend neue Höchststände – das ist die Definition. Sie als Warnung zu lesen führt dazu, in genau den Phasen nicht zu kaufen, in denen es aufwärtsging.

FrageBeginner

Kursrisiko und das Risiko, die Aufwärtsbewegung zu verpassen Das zweite Risiko fühlt sich nicht wie eines an, weil kein Geld verschwindet – rechnerisch ist es aber eines. Dazu kommt: Wer aussteigt, muss zweimal richtig liegen, und die Rückkehrentscheidung fällt in einer Phase, in der alle Nachrichten schlecht sind.

FrageBeginner

Weil die besten und die schlechtesten Perioden unmittelbar nebeneinander liegen In den Daten dieser Website folgt die stärkste Aufwärtswoche des Zeitraums unmittelbar auf die stärkste Abwärtswoche. Starke Bewegungen treten in beiden Richtungen in denselben unruhigen Phasen auf. Wer nach dem Einbruch verkauft, ist in der Erholung nicht dabei.

FrageBeginner

Dass die Rendite eines Zeitraums an sehr wenigen Wochen hängt Fehlen zehn von rund 250 Wochen – vier Prozent der Zeit –, wird aus einem klar positiven Ergebnis ein Verlust. Wer nicht investiert ist, verpasst genau diese Wochen. Das ist der rechnerische Kern des Nichtinvestiert-Risikos.

FrageBeginner

Weil sie an eine Zahl bindet, die nur du kennst und die für die Zukunft bedeutungslos ist Der Markt kennt deinen Einstiegskurs nicht und richtet sich nicht danach. Für die Frage, ob eine Anlage heute gehalten werden soll, ist er ohne jede Bedeutung – die Regel hält an einem Bezugspunkt fest, der nur in der eigenen Buchhaltung existiert.

FrageFortgeschritten

Sie stammen überwiegend aus dem eigenen Leben oder dem eigenen Plan, nicht aus dem Markt Geldbedarf, erreichtes Ziel und Rebalancing nach Regel haben mit der Marktlage nichts zu tun. Der vierte Grund – die widerlegte Anlagethese – bezieht sich auf das Unternehmen, nicht auf den Kurs. Das ist das Erkennungsmerkmal eines guten Verkaufsgrundes.

FrageFortgeschritten

Weil es verkauft, was gut lief, und kauft, was schlecht lief – ohne Marktmeinung Die Regel wird festgelegt, solange nichts passiert ist, und greift dann mechanisch. Sie stellt die geplante Aufteilung wieder her – dass sie dabei antizyklisch handelt, ist eine Folge, kein Ziel. Genau deshalb hält sie auch dann, wenn eine bewusste Entscheidung schwerfiele.

FrageFortgeschritten

Er löst automatisch einen Verkauf aus, garantiert aber keinen Preis – bei einer Kurslücke wird deutlich darunter verkauft Ein Stop löst eine Marktorder aus. Öffnet der Kurs nach schlechten Nachrichten mit einer Lücke, wird zum nächsten verfügbaren Kurs verkauft. Dazu wird er regelmäßig durch bloße Schwankung ausgelöst – und dann steht man vor derselben Frage wie jeder Aussteiger: Wann zurück?

FrageFortgeschritten

Blatt 2, Vorderseite

Warum liegt die nötige Trefferquote einer Timing-Strategie deutlich über 50 Prozent?

FrageProfi

Was liefert Trendfolge über gleitende Durchschnitte nach Kosten typischerweise?

FrageProfi

Was ist der eigentliche Preis eines Verkaufs im Privatvermögen?

FrageProfi

Warum sind Rückrechnungen systematisch zu optimistisch?

FrageProfi

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Blatt 2, Rückseite

Eine Rendite meist unter dem schlichten Halten, dafür geringere Schwankung In Rückrechnungen sieht die Strategie oft gut aus, weil sie große Abwärtsphasen abschneidet. In der Umsetzung frisst die hohe Zahl von Fehlsignalen in Seitwärtsphasen den Vorteil, dazu Kosten und Steuern bei jedem Wechsel. Was bleibt, ist meist ein Tausch von Rendite gegen Ruhe.

FrageProfi

Weil jede Runde Kosten verursacht – Spread, Gebühren und Steuer auf realisierte Gewinne Ohne Kosten genügten 50 Prozent – die Münzwurf-Schwelle, und der Grund, warum Timing im Gespräch immer machbar klingt. Schon ein Prozent Kosten je Runde hebt sie spürbar darüber, und die Schwelle gilt je Runde: Wer zwölfmal im Jahr entscheidet, muss sie zwölfmal erreichen.

FrageProfi

Weil Überanpassung, Publikationsverzerrung und fehlende Umsetzungskosten zusammenwirken Wer Parameter so lange verändert, bis das Ergebnis stimmt, hat die Vergangenheit beschrieben. Veröffentlicht wird ohnehin nur, was funktioniert hat. Und Papierrenditen rechnen ohne Spread, ohne Marktwirkung der eigenen Aufträge und ohne Steuern – die drei Posten, die bei häufigem Handeln entscheiden.

FrageProfi

Der verlorene Stundungseffekt: Der abgeführte Steuerbetrag arbeitet nicht mehr mit Die Steuer selbst wäre irgendwann ohnehin fällig. Teuer ist die Vorverlegung – über eine lange Restlaufzeit ist der entgangene Zinseszins auf diesen Betrag der größere Posten. Wer hält, zahlt einmal am Ende, auf eine Summe, die zwischenzeitlich weitergearbeitet hat.

FrageProfi

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