Lernkarten
Worauf Einsteiger achten
Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.
Blatt 1, Vorderseite
Du hast einen Dispokredit und willst mit dem Investieren anfangen. Was kommt zuerst?
FrageBeginner
Wonach bemisst sich die Größe des Notgroschens?
FrageBeginner
Welche dieser Versicherungen ist für die meisten Erwerbstätigen existenziell?
FrageBeginner
Du brauchst in drei Jahren 15.000 Euro für ein Auto. Wohin gehört das Geld?
FrageBeginner
10.000 Euro, 6 Prozent Bruttorendite, 30 Jahre. Wie groß ist der Unterschied zwischen 0,2 und 1,8 Prozent laufenden Kosten?
FrageFortgeschritten
Warum sind Arbeitgeberaktien ein besonders unterschätztes Klumpenrisiko?
FrageFortgeschritten
Welcher Unterschied im Basisinformationsblatt ist der folgenreichste?
FrageFortgeschritten
Welcher Satz gehört in eine schriftliche Anlagestrategie und wird am häufigsten vergessen?
FrageFortgeschritten
Blatt 1, Rückseite
Nach den monatlichen Ausgaben – drei bis sechs davon Was gedeckt werden muss, sind laufende Ausgaben, nicht Einkommen. Wer selbstständig ist, ein schwankendes Einkommen hat oder allein für Kinder sorgt, rechnet eher am oberen Rand. Der Notgroschen ist keine Renditeposition, sondern die Versicherung gegen den Verkauf im falschen Moment.
FrageBeginner
Den Dispo abbauen – er kostet sicher mehr, als eine Anlage erwarten lässt Ein Dispo kostet zweistellig, und zwar sicher. Eine Aktienrendite ist eine Hoffnung. Schulden abzubauen ist deshalb keine Alternative zum Anlegen, sondern die Anlage mit der höchsten garantierten Verzinsung, die es gibt.
FrageBeginner
Auf Tages- oder Festgeld Drei Jahre sind zu kurz für den Aktienmarkt – er kann in dieser Zeit deutlich im Minus stehen, und dann fehlt die Zeit, das auszusitzen. Jedes Ziel braucht einen Betrag und ein Datum; daraus folgt die Anlageform, nicht umgekehrt.
FrageBeginner
Berufsunfähigkeitsversicherung Versichert wird, was ruiniert, nicht was ärgert. Der Verlust der Arbeitskraft beendet das Einkommen womöglich für Jahrzehnte – ein kaputtes Handy zahlt man aus dem Notgroschen. Ebenfalls existenziell: die Privathaftpflicht, weil dort unbegrenzte Summen möglich sind.
FrageBeginner
Weil Einkommen und Vermögen am selben Unternehmen hängen – geht es schief, fällt beides zugleich Genau dann, wenn man Rücklagen bräuchte, ist auch der Arbeitsplatz gefährdet. Belegschaftsaktien mit Rabatt bleiben trotzdem attraktiv – die Regel lautet nicht "nicht nehmen", sondern "nach der Haltefrist verkaufen und breit anlegen". Als Obergrenze gelten fünf bis zehn Prozent des Vermögens.
FrageFortgeschritten
Etwa 20.000 Euro – rund das Doppelte des ursprünglichen Einsatzes Aus 10.000 Euro werden bei 0,2 Prozent Kosten rund 54.000, bei 1,8 Prozent rund 34.000 – knapp 20.000 Euro Unterschied bei identischer Anlage und identischem Marktverlauf. Der Unterschied ist keine Frage des Glücks; er stand am ersten Tag fest.
FrageFortgeschritten
Was bei einem Kursrückgang von 30 Prozent geschieht Dieser Satz muss geschrieben sein, bevor die 30 Prozent da sind. Im Rückgang argumentiert man mit sich selbst – und gegen ein Blatt Papier vom letzten Jahr argumentiert man schlechter als gegen ein vages Vorhaben.
FrageFortgeschritten
Ob es sich um Sondervermögen handelt oder um eine Schuldverschreibung des Emittenten Ein Fonds ist Sondervermögen und übersteht die Insolvenz des Anbieters. Ein Zertifikat ist eine Schuldverschreibung – geht der Emittent pleite, ist das Geld weg, unabhängig davon, wie sich der Basiswert entwickelt hat. Dieser Unterschied steht im Basisinformationsblatt – und wird leicht übersehen.
FrageFortgeschritten
Blatt 2, Vorderseite
Warum hilft es, seltener ins Depot zu sehen?
FrageProfi
Welches Ausfallszenario wird bei der Depotstruktur am häufigsten übersehen?
FrageProfi
Welche der vier Kostenebenen ist typischerweise die teuerste und zugleich am schlechtesten sichtbar?
FrageProfi
Welche Kombination reicht allein aus, um ein Angebot abzulehnen?
FrageProfi
Blatt 2, Rückseite
Der eigene Ausfall – weiß jemand, dass es das Depot gibt und wie man darankommt? Die anderen drei sind bekannt und beherrschbar. Der eigene Ausfall wird dagegen selten bedacht: Eine Aufstellung an einem auffindbaren Ort mit Anbieter, Zugangsweg und Ansprechpartner erspart Angehörigen erhebliche Mühe.
FrageProfi
Weil häufiges Hinsehen überwiegend Rauschen zeigt und die Handelsfrequenz erhöht Wer täglich hineinsieht, sieht kurzfristige Schwankungen und handelt entsprechend häufiger – jede Runde kostet Gebühr und Spread. Wer vierteljährlich hineinsieht, trifft die gleichen langfristigen Entscheidungen mit deutlich weniger Transaktionen.
FrageProfi
Hohe Rendite bei angeblich geringem Risiko, verbunden mit Zeitdruck Rendite ohne entsprechendes Risiko gibt es nicht – und eine seriöse Anlage läuft einem nicht weg. Weitere Warnzeichen: keine Zulassung bei der BaFin, Ertrag aus der Anwerbung weiterer Anleger, kein Basisinformationsblatt und keine ISIN. Ein EU-Sitz allein ist dagegen unauffällig.
FrageProfi
Die Beratungsebene mit Ausgabeaufschlägen und Bestandsprovisionen Ausgabeaufschläge, Bestandsprovisionen und Verwaltungsgebühren tauchen auf keiner Abrechnung als Posten auf – sie sind im Preis oder im Fondsvermögen enthalten. Vollständig ist eine Kostenbetrachtung erst, wenn alle vier Ebenen zusammengezählt sind.
FrageProfi
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