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HelloFresh kappt Umsatz- und Gewinnziel nach schwachem Quartal

HelloFresh erwartet laut einer Ad-hoc-Mitteilung einen Q3-Umsatz unter den Markterwartungen und senkt sein Jahresziel für 2026.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Der Kochbox-Versender HelloFresh teilte laut einer Ad-hoc-Mitteilung vom Donnerstag mit, dass der Umsatz im dritten Quartal 2026 unter der Markterwartung liegen wird. Zugleich passte das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 an.

Nach Angaben von dpa-AFX kappte HelloFresh damit sowohl sein Umsatz- als auch sein Gewinnziel für das laufende Jahr. Um welchen Betrag oder welche Prozentzahl die neue Prognose von der alten abweicht, nennt keine der vorliegenden Meldungen.

Eine Ad-hoc-Meldung ist Pflicht, keine Kür

Börsennotierte Unternehmen müssen Informationen mit Kursbeeinflussungspotenzial unverzüglich veröffentlichen – als sogenannte Ad-hoc-Mitteilung. Eine Gewinnwarnung wie diese fällt darunter: Sie informiert den Markt, bevor die vollständigen Quartalszahlen mit allen Details vorliegen.

Die Reaktion am Markt ging der offiziellen Meldung voraus

Laut einer Überschrift von dpa-AFX zeigte sich die Aktie bereits im nachbörslichen Handel auf der Handelsplattform Tradegate „sehr schwach“. Ein solcher nachbörslicher Handel läuft außerhalb der regulären Xetra-Handelszeiten und reagiert oft schneller auf Nachrichten als die reguläre Börsensitzung am nächsten Morgen.

Was daraus folgt: Eine Gewinnwarnung ohne begleitende Zahlen lässt offen, wie stark das Ergebnis tatsächlich vom bisherigen Ziel abweicht. Anleger erfahren das Ausmaß in der Regel erst mit der vollständigen Quartalsmitteilung – bis dahin bewegt sich der Kurs auf Basis der Erwartung, die allein die Ad-hoc-Meldung weckt.

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