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IM Invests

Tagesüberblick

Samstag, 25. Juli 2026

Die EZB lässt die Zinsen unverändert, der Ölpreis überschreitet 100 Dollar und zieht den DAX mit nach unten. Was das für Sparer bedeutet.

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Die drei wichtigsten Meldungen

  • Geldpolitik

    EZB lässt den Einlagenzins bei 2,25 Prozent

    Der EZB-Rat hat auf seiner Sitzung am 23. Juli alle drei Leitzinsen unverändert gelassen. Der Einlagensatz, an dem sich Tagesgeld und Festgeld orientieren, bleibt damit bei 2,25 Prozent.

    Bemerkenswert ist das vor allem im Rückblick: Im Juni hatte die Notenbank die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte angehoben – die erste Erhöhung seit September 2023. Die Pause jetzt bedeutet also nicht Stillstand, sondern Abwarten, ob dieser Schritt gegen die Inflation genügt.

    Was das für dich bedeutet

    Der Einlagensatz ist die Untergrenze für alles, was Banken für Guthaben zahlen. Solange er liegt, bewegen sich Tagesgeldangebote kaum – wer auf höhere Sparzinsen wartet, wartet vorerst vergeblich.

    Dazu passend:tagesgeldzinseszins

  • Märkte

    Ölpreis über 100 Dollar – Eskalation im Nahen Osten treibt die Kosten

    Der Rohölpreis ist über die Marke von 100 US-Dollar gestiegen. Auslöser ist die weitere Eskalation im Mittleren Osten, die Zweifel an einer verlässlichen Versorgung nährt.

    Für die Börsen ist das eine doppelte Belastung: Teure Energie verteuert die Produktion und drückt damit die Gewinnaussichten der Unternehmen. Gleichzeitig treibt sie die Inflation – und verringert damit den Spielraum der Notenbanken, die Zinsen zu senken.

    Was das für dich bedeutet

    Energiepreise wirken doppelt auf das eigene Geld: erst über die Heiz- und Tankrechnung, dann über die Inflationsrate, an der die EZB ihre Zinsentscheidungen ausrichtet.

    Dazu passend:boersestaatsanleihe

  • Märkte

    DAX verliert 1,6 Prozent und kämpft um den Wochengewinn

    Der deutsche Leitindex ist am Donnerstag um 1,6 Prozent auf 24.763 Punkte gefallen. Damit hat er den Aufschlag von 1,3 Prozent aus der Wochenmitte wieder abgegeben und muss um ein positives Wochenergebnis kämpfen.

    Treiber war die Kombination aus steigenden Ölpreisen und wieder aufkommenden Inflationssorgen. Mehrere EZB-Vertreter hatten zuvor durchblicken lassen, dass weitere Zinsschritte nicht vom Tisch sind.

    Was das für dich bedeutet

    Ein Tagesverlust von 1,6 Prozent ist normale Schwankung, kein Signal. Wer monatlich in einen Sparplan einzahlt, kauft an solchen Tagen mehr Anteile für dasselbe Geld – deshalb ist Nichtstun hier meist die bessere Entscheidung.

    Dazu passend:aktieetfcost average sparplan

Außerdem wichtig

  • Geldpolitik

    EZB-Vertreter halten weitere Zinsschritte offen

    Mehrere Mitglieder des EZB-Rats haben sich in dieser Woche geäußert, ohne weitere Zinserhöhungen auszuschließen. Begründung sind fortbestehende Inflationsrisiken, insbesondere von der Energieseite.

    Was das für dich bedeutet

    Für Kreditnehmer heißt das: Die Hoffnung auf schnell fallende Bauzinsen ist verfrüht. Wer eine Finanzierung plant, sollte nicht auf eine Zinswende nach unten setzen.

    Dazu passend:immobilienstaatsanleihe

  • Geldanlage

    Bauzinsen kaum bewegt, Festgeld bis 3,6 Prozent

    Die Bauzinsen liegen Mitte Juli bei rund 3,4 bis 3,9 Prozent effektivem Jahreszins für zehn Jahre Zinsbindung und bei 3,7 bis 4,3 Prozent für zwanzig Jahre. Bewegt hat sich zuletzt wenig.

    Auf der Sparseite bringt Tagesgeld etwa 2,25 Prozent, Festgeld je nach Laufzeit bis zu 3,6 Prozent. Der Abstand zwischen beiden ist der Preis für die Bindung des Geldes.

    Was das für dich bedeutet

    Bei rund 2 Prozent Inflation bleibt von 2,25 Prozent Tagesgeld real fast nichts übrig. Erst Festgeld mit längerer Laufzeit liefert derzeit einen nennenswerten realen Zuwachs.

    Dazu passend:tagesgeldzinseszinsimmobilien