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IM Invests

Lernkarten

Option

Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.

13 Karten1 Begriffe, 12 Fragen2 Blätter

Blatt 1, Vorderseite

Option

BegriffOption

Ein Call hat Basispreis 100, der Kurs steht bei 95. Woraus besteht die Prämie?

FrageBeginner

Der Kurs des Basiswerts bewegt sich über Wochen überhaupt nicht. Was passiert mit einer gekauften Option?

FrageBeginner

Warum beschleunigt sich der Zeitwertverlust gegen Ende der Laufzeit?

FrageBeginner

Worin unterscheiden sich Optionskäufer und Optionsverkäufer grundlegend?

FrageBeginner

Welcher Preistreiber einer Option lässt sich nicht am Markt ablesen?

FrageFortgeschritten

Du kaufst vor Quartalszahlen einen Call. Die Zahlen sind gut, der Kurs steigt – und die Option verliert trotzdem. Warum?

FrageFortgeschritten

Warum schneidet eine Covered-Call-Strategie in langfristig steigenden Märkten meist schlechter ab als schlichtes Halten?

FrageFortgeschritten

Blatt 1, Rückseite

Ausschließlich aus Zeitwert – der innere Wert ist null Der innere Wert ist nie negativ: Ausüben muss niemand, und genau darin besteht das Recht. Unter dem Basispreis besteht die Prämie deshalb vollständig aus Zeitwert – man bezahlt reine Hoffnung darauf, dass sich bis zum Verfall noch etwas tut.

FrageBeginner

Das Recht, aber nicht die Pflicht, etwas zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

BegriffOption

Weil mit weniger Restzeit die Chance auf eine noch entscheidende Bewegung überproportional schrumpft Der Zeitwert bezahlt die verbleibende Chance. Von zwölf auf sechs Monate halbiert sich die Restzeit, die Chance aber nicht im selben Maß – von einem Monat auf zwei Wochen dagegen bricht sie weg. Im letzten Monat verliert dieselbe Option täglich etwa das Dreifache dessen, was sie ein Jahr vor Verfall verlor.

FrageBeginner

Sie verliert laufend an Wert, weil der Zeitwert schmilzt Der Zeitwert ist am Verfallstag zwangsläufig null, und der Weg dorthin läuft ununterbrochen. Ein Optionskäufer, der in der Richtung recht behält, aber zu spät, verliert trotzdem. Für den Verkäufer ist derselbe Vorgang der laufende Ertrag.

FrageBeginner

Die erwartete künftige Schwankung – die implizite Volatilität Kurs, Basispreis, Restlaufzeit und Zins stehen fest oder sind ablesbar. Die erwartete Schwankung nicht: Sie ist die Größe, die aus dem bezahlten Preis zurückgerechnet wird. Deshalb sagt man, dass Optionshändler Volatilität handeln – der Preis in Euro ist nur deren Übersetzung.

FrageFortgeschritten

Der Käufer trägt ein begrenztes Risiko bei großer Chance, der Verkäufer das Gegenteil Der Käufer verliert höchstens die Prämie und kann theoretisch viel gewinnen. Der Verkäufer gewinnt höchstens die Prämie und trägt beim ungedeckten Call ein nach oben offenes Risiko. Anders als beim Aktienhandel sind die Profile also nicht spiegelbildlich – deshalb ist der ungedeckte Verkauf für Privatanleger ungeeignet.

FrageBeginner

Weil sie die großen Aufwärtsbewegungen wegverkauft, aus denen die Aktienrendite besteht Die Aktienrendite entsteht in wenigen starken Phasen. Ein Covered Call tauscht eine kleine sichere Zahlung gegen genau den Teil dieser Phasen ein, der über dem Basispreis liegt. Nach unten schützt er dabei nur in Höhe der Prämie – ein ungünstiges Tauschverhältnis über lange Zeiträume.

FrageFortgeschritten

Volatility Crush: Die eingepreiste Erwartung fällt nach dem Termin schlagartig Vor einem angekündigten Termin ist die implizite Volatilität hoch, weil eine große Bewegung wahrscheinlich ist – und sie steckt in der Prämie. Ist der Termin vorbei, fällt sie zurück. Wer vorher kauft, kauft die Erwartung mit und kann bei richtiger Richtung verlieren.

FrageFortgeschritten

Blatt 2, Vorderseite

Was leistet ein Vertical Spread und was kostet er?

FrageFortgeschritten

In welchem Verhältnis stehen Gamma und Theta zueinander?

FrageProfi

Was beschreibt der Volatilitäts-Skew und woher kommt er?

FrageProfi

Die Volatilitätsrisikoprämie sorgt dafür, dass Optionsverkäufer im Mittel verdienen. Warum enden solche Strategien trotzdem regelmäßig in Katastrophen?

FrageProfi

Was ist das Pin-Risiko am Verfallstag?

FrageProfi

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Blatt 2, Rückseite

Sie sind gegenläufig: Wer Gamma besitzt, zahlt mit Theta – und umgekehrt Wer Optionen gekauft hat, profitiert von schnellen Bewegungen (positives Gamma) und bezahlt dafür täglich Zeitwert (negatives Theta). Der Verkäufer nimmt Theta ein und ist dafür short Gamma. Es gibt keine Position, die beides auf der guten Seite hat – das ist der Kern des Optionsgeschäfts.

FrageProfi

Er begrenzt Verlust und Gewinn zugleich – dafür fallen vier Transaktionen samt Spread an Die verkaufte Option verbilligt die gekaufte und deckelt zugleich den Gewinn. Der Verlust ist auf die Nettoprämie begrenzt, der Gewinn auf den Abstand der Basispreise abzüglich dieser Prämie. Weil Öffnen und Schließen je zwei Transaktionen sind und Optionsspreads breit ausfallen, gibt es eine Mindestgröße, unterhalb derer die Rechnung nicht aufgeht.

FrageFortgeschritten

Weil das Ertragsprofil viele kleine Gewinne und selten einen sehr großen Verlust liefert – und die ruhige Phase zum Hebeln verleitet Die Prämie ist real – sie ist die Vergütung für ein übernommenes Versicherungsrisiko. Über Monate sieht die Strategie aus wie ein sicherer Zins, und genau das verleitet dazu, die Position zu vergrößern. Am 5. Februar 2018 verdreifachte sich der Volatilitätsindex an einem Tag; darauf ausgerichtete Produkte verloren über Nacht fast alles.

FrageProfi

Dass Puts weit unter dem Kurs teurer sind als das Modell nahelegt – Absicherung gegen Einbrüche ist dauerhaft gefragt Das Modell unterstellt eine einheitliche Volatilität für alle Basispreise. Der Markt preist tiefe Puts systematisch teurer, weil Aktienmärkte schneller fallen als sie steigen und Absicherung gefragt bleibt. Diese Schiefe ist seit 1987 fest im Markt und keine Rechenschwäche.

FrageProfi

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Dass der Kurs praktisch auf dem Basispreis schließt und der Verkäufer bis nach Handelsschluss nicht weiß, ob er zugeteilt wird Schließt der Kurs genau am Basispreis, ist die Zuteilung offen und entscheidet sich erst nach Handelsschluss. Der Verkäufer hält am Montag unter Umständen eine ungewollte Position mit vollem Marktrisiko über das Wochenende – ein Abwicklungsrisiko, das in keiner Bewertungsformel vorkommt.

FrageProfi

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