American Express streicht rund 3500 Stellen. Das entspricht etwa fünf Prozent der weltweit rund 78.000 Beschäftigten. Konzernchef Steve Squeri sagte dem Sender Bloomberg TV, der Schritt solle die steigenden Kosten im Griff halten.
Der Abbau soll den Konzern auf Künstliche Intelligenz vorbereiten
Nach Angaben von CNBC begründet Amex den Stellenabbau damit, sich auf den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz vorzubereiten. Im dritten Quartal verbuchte der Kreditkartenkonzern dafür eine Restrukturierungsbelastung von 336 Millionen Dollar.
Die Gewinnprognose steigt trotzdem
Trotz der Kosten hob American Express seine Gewinnprognose für 2026 an. Der Konzern erwartet nun einen Gewinn pro Aktie von 18,30 bis 18,60 Dollar. Das liegt nach Angaben des Handelsblatts mindestens 40 Cent über dem bisherigen oberen Ende der Spanne. Die Aktie fiel trotzdem leicht, um rund 3 Prozent zum New Yorker Handelsstart.
Was daraus folgt
Was daraus folgt: Stellenabbau und eine höhere Gewinnprognose schließen sich nicht aus. Sie zeigen, wie ein Unternehmen Kosten senken und zugleich in neue Technik investieren kann, ohne dass sich beides kurzfristig widerspricht.
Quellen
- Handelsblatt, Banken/Versicherungen/Banken, Meldung vom 23.10.2026, 17:07 Uhr: „Banken: American Express streicht 3500 Stellen“
- CNBC, Meldung vom 23.10.2026, 18:57 Uhr GMT: „American Express is cutting 5% of its workforce to 'prepare for AI'“
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