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Anthropic beantragt den Börsengang in den USA

Das KI-Unternehmen Anthropic hat seinen Börsenprospekt eingereicht. Er zeigt rasantes Wachstum, hohe Verluste und eine lange Risikoliste.

Redaktion IM Invests5 Min. Lesezeit

Anthropic hat am Montag die Unterlagen für einen Börsengang in den USA eingereicht, berichtet die Tagesschau. Der Börsengang könnte bereits im November erfolgen und zu den größten aller Zeiten zählen.

Der Prospekt nennt laut FAZ eine mögliche Bewertung von rund zwei Billionen Dollar. Jeder der Gründer könnte dadurch bis zu 29 Milliarden Dollar schwer werden.

Rasantes Wachstum, aber auch hohe Verluste

Die FAZ berichtet, Anthropic weise vor dem Börsengang zwar schnelles Wachstum aus, zugleich aber hohe Verluste. Der Prospekt listet laut WirtschaftsWoche eine lange Reihe von Risikofaktoren und teuren finanziellen Verpflichtungen auf.

Für Irritation sorgte laut WirtschaftsWoche die Angabe, der europäische Prospekt sei bereits von der BaFin bewilligt worden.

Der Markt hält den Börsengang schon für ausgemacht

CNBC berichtet, Händler an Prognosemärkten hielten einen Anthropic-Börsengang noch in diesem Jahr für nahezu sicher. Offen bleibt dabei, wie stark der Markt die genannten Risiken schon einpreist.

Was daraus folgt: Eine hohe angestrebte Bewertung sagt nichts über die laufende Profitabilität aus. Die Risikofaktoren eines Prospekts verraten oft mehr über ein Geschäftsmodell als die Wachstumszahlen – beide gehören zur selben Geschichte.

Schlagwörter

  • Anthropic
  • Börsengang
  • KI
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