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23 Tote nach russischem Angriff auf Saporischschja

Russland griff am Wochenende erneut Saporischschja an, die Zahl der Toten stieg auf 23. Selenskyj bietet eine Gegenleistung bei Raffinerien an.

Redaktion IM Invests3 Min. Lesezeit

Russland hat am Samstag die südukrainische Stadt Saporischschja angegriffen. Die Rettungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen.

Die Zahl der Toten steigt im Tagesverlauf

Die Zahl der Toten stieg im Tagesverlauf auf 23, darunter vier Minderjährige. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über soziale Medien mit, nachdem frühere Meldungen zunächst von 17 und dann von 20 Toten ausgegangen waren.

Weitere Ziele in derselben Nacht

In derselben Nacht griff Russland nach Berichten auch eine medizinische Einrichtung in Charkiw sowie zivile Infrastruktur, Wohnhäuser und Energieanlagen an. In Slowjansk traf ein weiterer Angriff ein Wohnhaus.

Nach Angaben der ukrainischen Führung setzte Russland allein in dieser Woche landesweit rund 1.450 Gleitbomben, 75 Raketen und Marschflugkörper sowie mehr als 1.640 Drohnen ein, zum großen Teil mit Düsenantrieb.

Selenskyjs Angebot zu Raffinerien

Selenskyj erklärte, der eigentliche Grund für den Krieg in Europa sei Russland allein. Zugleich bot er an, ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen – vorausgesetzt, Russland lässt im Gegenzug die ukrainische Energieversorgung in Ruhe. Ob Russland darauf eingeht, ist offen.

Was daraus folgt

Was daraus folgt: Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Raffinerien haben in den vergangenen Monaten wiederholt Verarbeitungskapazität vom Markt genommen. Ein Ende dieser Angriffe würde die Versorgungslage dort entspannen – unabhängig vom separat verhandelten Diesel-Deal zwischen den USA und Russland.

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  • Ukraine
  • Russland
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