Kleine und mittelgroße Banken sowie Sparkassen in Deutschland zeigen sich laut einer Pressemitteilung der Bundesbank vom Donnerstag robust – trotz wirtschaftlicher Herausforderungen, geopolitischer Unsicherheiten und Belastungen im Unternehmens- und Gewerbeimmobiliengeschäft.
Grundlage ist der aktuelle Stresstest der „Less Significant Institutions“ (LSI) – also jener Institute, die nicht direkt von der Europäischen Zentralbank, sondern von nationalen Aufsehern beaufsichtigt werden. Vorgestellt wurden die Ergebnisse laut Bundesbank von Bafin-Exekutivdirektor Nikolas Speer und Bundesbank-Vorstandsmitglied Michael Theurer.
Was ein Stresstest überhaupt prüft
Ein Stresstest simuliert, wie sich das Eigenkapital einer Bank in einem angenommenen Krisenszenario entwickeln würde – etwa bei fallenden Immobilienpreisen oder steigenden Kreditausfällen. Er misst damit keine Gewissheit über die Zukunft, sondern die Widerstandsfähigkeit gegen ein vorab festgelegtes Szenario.
Warum das für Sparerinnen und Sparer zählt
Wer Geld auf einem Giro- oder Tagesgeldkonto bei einer kleinen Bank oder Sparkasse hält, verlässt sich auf zwei Sicherungen: das Eigenkapital der Bank selbst, das ein Stresstest wie dieser prüft, und die gesetzliche Einlagensicherung, die im Fall einer Insolvenz zusätzlich greift.
Was daraus folgt: Die Pressemitteilung nennt keine Prozentzahlen zum Kapitalpolster und keine Institute, die im Test schlechter abschnitten. Wer die Ergebnisse im Detail nachvollziehen möchte, findet sie nicht in dieser Kurzmeldung, sondern erst im vollständigen Bericht von BaFin und Bundesbank.
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