Das Währungspaar Euro/Dollar hat die Woche laut FXStreet oberhalb von 1,1550 beendet, nahe einem Zweimonatshoch – am Sonntagabend zeigte die Kursleiste von wallstreet-online 1,15587 Dollar je Euro. Der Dollar-Index, der den Dollar gegen einen Korb großer Währungen misst, fiel unter die Marke von 100.
Zwei Währungen, ein Kurs
Ein Wechselkurs hat immer zwei Seiten: Er kann steigen, weil der Zähler stark ist – oder weil der Nenner schwach ist. Diese Woche spricht fast alles für die zweite Lesart. Der Auslöser war der schwache US-Arbeitsmarktbericht, der die Zinserwartungen an die Fed kippte; der Dollar verlor daraufhin gegen alle großen Währungen, zeitweise rund ein Prozent allein gegen den Yen. Aus dem Euroraum selbst kam wenig Neues – die EZB wartet ab, und der Datenkalender der Woche ist laut FXStreet „eher von Bestätigungen als von Überraschungen geprägt“.
Was daraus folgt: Für Anleger mit weltweit gestreuten Depots ist der Kurs mehr als eine Randnotiz – ein schwächerer Dollar drückt den Euro-Wert von US-Aktien und Dollar-Rohstoffen, ganz ohne dass sich an den Unternehmen etwas ändert. Wer die Ursache kennt, erschrickt nicht über Depotbewegungen, die nur Währung sind.
Quellen
- FXStreet-Wochenausblick vom 7.8.2026 (EUR/USD über 1,1550, Dollar-Index unter 100, USD/JPY unter 158), abgerufen 9.8.2026, 19:25 Uhr UTC
- wallstreet-online, Kursleiste vom 9.8.2026 (EUR/USD 1,15587), abgerufen 9.8.2026, 19:25 Uhr UTC
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IM Invests · https://iminvests.de/news/euro-dollar-zweimonatshoch-2026-08-09/