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Gold kratzt an 4.400 Dollar, JPMorgan gibt die Ölprognose auf

Der Goldpreis verpasst die Marke von 4.400 Dollar nur knapp, während eine der größten Banken der Welt beim Ölpreis offen zugibt, keine Prognose zu wagen.

Redaktion IM Invests5 Min. Lesezeit

Der Goldpreis ist laut wallstreet-online zum Wochenende kräftig gestiegen und hat die Marke von 4.400 US-Dollar je Feinunze nur knapp verpasst. Zum Stand Sonntagfrüh nennt finanzen.net für Gold 4.380 Dollar, ein Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vortag.

Eine Bank gibt auf

Beim Ölpreis dagegen ist von Klarheit wenig zu sehen: Die US-Bank JPMorgan hat laut wallstreet-online ihre Prognose für den Ölpreis aufgegeben. Als Zitat nennt die Quelle den Satz „Wir wissen es einfach nicht" – als Begründung wird die als unberechenbar beschriebene Ölpolitik von US-Präsident Trump genannt.

Was die Kursleiste zeigt

Zum selben Zeitpunkt notiert Brent-Rohöl laut finanzen.net bei 103,9 Dollar je Barrel, ein Minus von 0,9 Prozent. Silber legte laut wallstreet-online zuletzt um 1,59 Prozent zu.

Prognose gegen Eingeständnis

Banken veröffentlichen für gewöhnlich Kursziele, auch wenn sie sich später als falsch erweisen – ein Kursziel ist eine Wahrscheinlichkeitsaussage, keine Garantie. Eine Bank, die stattdessen offen sagt, sie könne keine Prognose abgeben, trifft damit ebenfalls eine Aussage: dass die Bandbreite möglicher Entwicklungen ihr selbst zu groß erscheint, um eine einzelne Zahl zu nennen.

Was daraus folgt: Gold gilt traditionell als Anlage für unsichere Zeiten, Öl reagiert dagegen direkt auf Angebot und Nachfrage. Dass ausgerechnet jetzt eine Großbank beim Öl passt und Gold zulegt, passt zu dieser groben Faustregel – ein Beweis für einen Zusammenhang ist das allein noch nicht.

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