Ein Ausfall bei Google hat am Dienstag das Online-Banking mehrerer Institute gestört. Kunden von ING und Revolut konnten laut Handelsblatt stundenlang nicht auf ihre Konten zugreifen.
Betroffen waren auch andere britische Institute
Neben Revolut und ING waren laut Handelsblatt weitere britische Banken betroffen. Die Ausfälle beschränkten sich nicht auf Bank-Apps: Auch Webseiten und Unternehmensdienste kämpften mit Störungen, berichten Handelsblatt und FAZ übereinstimmend.
Ursache blieb zunächst unklar
Google arbeitete nach eigenen Angaben an einer Behebung des Problems. Ursache und genaues Ausmaß des Ausfalls waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch offen, so Handelsblatt und FAZ.
Was daraus folgt: Viele Banken und Unternehmen verlassen sich für ihre digitale Infrastruktur auf wenige große Cloud-Anbieter wie Google, Amazon oder Microsoft. Fällt einer dieser Anbieter aus, kann das gleichzeitig viele voneinander unabhängige Dienste treffen – ein Risiko, das mit der Größe des jeweiligen Anbieters wächst.
Quellen
- Handelsblatt, 20.10.2026, 15:14 Uhr MESZ: „Digitalbanken: Massive Störungen im Online-Banking von ING und Revolut – Auch britische Banken betroffen“
- Handelsblatt, 20.10.2026, 13:54 Uhr MESZ: „Onlinebanking: Großausfall bei Google führt zu Störungen bei Revolut und ING“
- FAZ, 20.10.2026, 15:00 Uhr MESZ: „ING und Revolut: IT-Störungen nerven Bankkunden“
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