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USA weisen Irans Angebot zur Straße von Hormus zurück

Die US-Regierung nennt Irans Hormus-Angebot überzogen, Iran warnt Schiffe vor unautorisierten Routen, und Trump erwartet weitere Gespräche mit Teheran.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Die US-Regierung hat Irans Angebot zur Straße von Hormus zurückgewiesen. Nach eigenen Angaben habe Teheran laut wallstreet-online alle Zugeständnisse im Voraus verlangt, bevor über eine Öffnung der Meerenge weiter verhandelt werde.

Iran warnte zugleich Schiffe vor unautorisierten Routen. Welche Routen genau gemeint sind und welche Konsequenzen drohen, nennt die Meldung nicht.

Trump äußerte sich ebenfalls zu dem Konflikt. Er erwarte weitere Gespräche mit dem Iran, meldete wallstreet-online, ohne einen Termin zu nennen.

Warum der Ölpreis schon auf Ankündigungen reagiert

Durch die Straße von Hormus verläuft ein großer Teil der weltweiten Ölexporte. Ein Preis wie der von Brent enthält deshalb eine Risikoprämie für mögliche Störungen. Diese Prämie kann sich schon durch neue Wortmeldungen verändern, ganz ohne dass sich an der tatsächlich verschifften Menge etwas ändert. Am Montagmorgen notierte Brent laut wallstreet-online bei 98,47 US-Dollar je Fass, ein Plus von 1,03 Prozent (Stand 02:55 Uhr).

Was daraus folgt: Ob sich an der Blockadefrage etwas ändert, hängt an der nächsten Gesprächsrunde, die laut Trump noch aussteht. Bis dahin bleibt die Risikoprämie im Ölpreis eine Wette auf Ankündigungen, nicht auf tatsächliche Lieferausfälle.

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