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Huthi-Miliz beschießt Riad, Iran sieht USA am Zug bei Hormus

Der UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Drohnenangriffe auf Riad. Zugleich erklärt der Iran laut zwei Portalen, die USA seien für eine Hormus-Öffnung am Zug.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Die Huthi-Miliz hat nach einer Meldung von dpa-AFX über wallstreet-online am Samstag die saudi-arabische Hauptstadt Riad mit Drohnen angegriffen. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Angriffe auf Saudi-Arabien.

Am selben Tag berichtete wallstreet-online, der Iran sehe nun die USA am Zug, wenn es um eine Öffnung der Straße von Hormus gehe. Am Sonntagmorgen meldete finanzen.net eine inhaltlich ähnliche Formulierung: Der Iran schiebe den Ball bei der Öffnung den USA zu. Welche konkrete Gegenleistung Teheran von Washington erwartet, nennt keine der beiden Meldungen.

Warum die Meerenge für den Ölpreis so viel Gewicht hat

Durch die Straße von Hormus verschiffen die Golfstaaten einen großen Teil ihres Rohöls Richtung Asien und Europa. Jede Ankündigung über eine mögliche Blockade oder Öffnung verändert deshalb die im Ölpreis enthaltene Risikoprämie – unabhängig davon, ob sich an der tatsächlich geförderten oder verschifften Menge etwas ändert.

Ein Preis, der am Wochenende stillsteht

Am Sonntagmorgen notierte die Nordseesorte Brent laut wallstreet-online unverändert bei 97,47 US-Dollar je Fass. Der Handel ruht am Wochenende, weshalb weder der Drohnenangriff noch die neue Erklärung Irans bislang einen Kurswert bewegt haben.

Was daraus folgt: Zwei Konfliktlinien bleiben über das Wochenende ungelöst nebeneinander bestehen – die Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien und der Streit darüber, wer bei der Straße von Hormus zuerst handeln muss. Ob der Ölpreis darauf reagiert, zeigt sich erst, wenn am Montag wieder gehandelt wird.

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  • Iran
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