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Huthi-Miliz greift Ölanlagen in Saudi-Arabien an

Die Huthi-Miliz meldete Angriffe auf saudische Ölanlagen, Jemens Regierung kündigte eine Großoffensive an, und Iran nennt Bedingungen für Hormus.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Die Huthi-Miliz im Jemen meldete am Wochenende Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien. Das berichtete die Nachrichtenagentur dpa-AFX über wallstreet-online. Welche Anlagen genau betroffen waren oder wie groß der Schaden ist, geht aus der Meldung nicht hervor.

Jemens Regierung kündigt eine Großoffensive an

Separat kündigte die Regierung Jemens eine Großoffensive gegen die Huthi-Miliz an. Ob die beiden Meldungen unmittelbar zusammenhängen, lässt sich aus den Übersichten nicht ablesen – ein Zusammenhang wird dort nicht hergestellt.

Iran nennt sieben Bedingungen für Hormus

Dazu meldete dpa-AFX, dass Iran die Öffnung der Straße von Hormus an sieben Vorbedingungen knüpft. Welche Bedingungen das sind, nennt die Meldung nicht.

Der Ölpreis bewegt sich trotzdem kaum

Trotz dieser Nachrichtenlage notierte Brent zuletzt bei 102,70 US-Dollar je Barrel – unverändert zum Vortag, laut der Kursleiste von wallstreet-online. Einen Grund dafür nennt die Quelle nicht. Möglich ist, dass der Markt ähnliche Risiken bereits eingepreist hat oder die Lage als nicht unmittelbar angebotswirksam einschätzt. Zugleich meldete derselbe Nachrichtenüberblick, die strategischen Ölreserven der USA seien auf ihren niedrigsten Stand seit 44 Jahren gefallen – auch hier ohne nähere Angaben zu Zeitpunkt oder Quelle der Zahl.

Was daraus folgt: Eine militärische Eskalation in einer wichtigen Öltransportregion erhöht gewöhnlich die Nervosität am Markt. Dass der Preis hier stillhält, zeigt: Nachrichtenlage und Preisreaktion laufen nicht automatisch im Gleichschritt.

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