Japans Exportwirtschaft hat im September an Tempo verloren. Die Ausfuhren legten im Jahresvergleich nur um 16,7 Prozent zu und blieben damit laut CNBC deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Auch die Einfuhren verfehlen die Prognose
Die japanischen Importe wuchsen im selben Zeitraum um 18,9 Prozent. Das lag unter den 19,6 Prozent, die von Reuters befragte Ökonomen laut CNBC im Schnitt erwartet hatten. Im Vormonat war das Importwachstum noch bei 28 Prozent gelegen.
Eine außenhandelsabhängige Volkswirtschaft
Japans Wirtschaft hängt traditionell stark vom Außenhandel ab, insbesondere von Elektronik- und Halbleiterausfuhren sowie von der Entwicklung des Yen-Kurses. Schwächere Außenhandelsdaten gelten deshalb als ein Signal, das die japanische Notenbank bei ihren geldpolitischen Entscheidungen im Blick behält.
Was daraus folgt: Eine einzelne Monatszahl ist noch kein Trend. Verfehlen Exporte und Importe aber gleichzeitig die Prognosen, ist das ein Hinweis darauf, dass die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nachlässt – ein Punkt, den auch die Bank of Japan beobachten dürfte.
Quellen
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IM Invests · https://iminvests.de/news/japan-exporte-verfehlen-erwartungen-september/