Der Montag beginnt mit einer ganzen Reihe von Konjunkturdaten. Einen ersten Wert gibt es bereits: Der irische Dienstleistungsindex AIB Services PMI fiel laut Wirtschaftskalender von 55,4 auf 54,1 Punkte, veröffentlicht um 2:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Der Vormittag gehört dem Einkaufsmanagerindex
Im weiteren Tagesverlauf folgen die Dienstleistungs-PMI aus Spanien (9:15 Uhr, Vorwert 57,8), Italien (9:45 Uhr, Vorwert 55,2) und Frankreich (9:50 Uhr, Prognose und Vorwert je 51,4). Um 9:55 Uhr meldet Deutschland seinen Dienstleistungs-PMI (Prognose 52,9, Vorwert 52,9) sowie den Composite-PMI (Prognose 53,8, Vorwert 53,8). Um 10 Uhr folgt der Composite-PMI für die gesamte Eurozone (Prognose 53,1, Vorwert 53,1).
Zwei EZB-Vertreter sprechen dazwischen
Um 9:45 Uhr spricht EZB-Vorstandsmitglied Joachim Nagel, um 10 Uhr EZB-Chefökonom Philip Lane. Beide Termine stehen im Wirtschaftskalender ohne weitere Angaben zum Thema der jeweiligen Rede.
Wenn die Prognose genau dem Vorwert entspricht
Bei den deutschen und französischen Werten liegt die Prognose exakt auf dem Niveau des Vormonats. Das ist selbst eine Information: Die befragten Ökonomen rechnen mit Stillstand, nicht mit Verbesserung oder Verschlechterung. Für die Marktreaktion zählt deshalb vor allem, wie stark die tatsächlichen Werte von dieser eingepreisten Erwartung abweichen – nicht die Zahl selbst.
Was daraus folgt: Wer solche Terminwochen verfolgt, kann an der Lücke zwischen Prognose und Vorwert ablesen, wie viel Veränderung der Markt überhaupt erwartet – und damit besser einschätzen, welche Abweichung eine Reaktion auslösen könnte.
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