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Rheinmetall über 1.000 Euro: Ein Rüstungsabkommen mit den USA treibt den Kurs

Ein neues deutsch-amerikanisches Rüstungsabkommen und ein Großauftrag trieben die Rheinmetall-Aktie über die runde 1.000-Euro-Marke.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Verteidigungsminister Pistorius unterzeichnete laut dpa-AFX eine Rüstungsvereinbarung mit den USA. Eine zweite Meldung beschreibt es so: Deutschland und die USA bauen ihre Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten aus.

Die Rheinmetall-Aktie reagierte darauf und stieg laut finanzen.net über die runde 1.000-Euro-Marke. Als zusätzlichen Treiber nennt die Übersicht einen neuen Großauftrag, ohne dessen Volumen zu beziffern.

Auch andere Rüstungswerte reagierten

Die finanzen.net-Schlagzeile nennt neben Rheinmetall auch HENSOLDT, RENK und TKMS als Unternehmen, die reagierten. In welche Richtung, sagt die Übersicht nicht – das wird hier bewusst offengelassen, statt eine plausible Richtung zu unterstellen.

Hält die runde Marke?

Zur gleichen Zeit fragte eine zweite Übersicht von wallstreet-online, ob Rheinmetall die 1.000-Euro-Marke überhaupt hält, und schätzte den Kurs skeptisch ein. Derselbe Tag, dieselbe Aktie, zwei gegensätzliche Einordnungen – ein Beleg dafür, dass eine runde Kursmarke allein noch keine Richtung vorgibt.

Was daraus folgt: Ein politisches Abkommen und ein einzelner Auftrag können einen Kurs kurzfristig über eine runde Marke tragen. Ob das Niveau bleibt, hängt von mehr ab als von einer einzelnen guten Nachricht – etwa davon, wie belastbar der Auftragsbestand insgesamt ist.

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