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Geldpolitik

Trump attackiert Fed-Chef Warsh nach der Zinserhöhung

Nach der Zinserhöhung fordert Trump laut wallstreetONLINE rund 1 Prozent Leitzins. Goldreporter fragt, ob Fed-Chef Kevin Warsh sein Amt verlieren könnte.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Die US-Notenbank hat ihren Leitzins in dieser Woche angehoben. Nach der Entscheidung signalisierte die Fed laut einer Überschrift von Goldreporter vom 17. September bereits einen weiteren Zinsschritt noch in diesem Jahr.

Präsident Trump reagierte umgehend: Laut wallstreetONLINE forderte er nach der Erhöhung einen Leitzins von rund 1 Prozent. Auch eine Analyse von Société Générale, veröffentlicht auf onvista, brachte es in der Überschrift auf den Punkt: Die Zinserhöhung gefalle dem US-Präsidenten „gar nicht".

Steht Fed-Chef Warsh vor dem Aus?

Goldreporter warf in einer Überschrift vom selben Tag die Frage auf, ob Trump versuchen könnte, Fed-Chef Kevin Warsh erneut aus dem Amt zu entfernen. Die Quelle beantwortet diese Frage nicht und nennt auch keine rechtliche Grundlage oder einen konkreten Schritt dazu – sie stellt die Frage lediglich in den Raum.

Warum Unabhängigkeit einen Preis hat

Ökonomen sehen die Unabhängigkeit einer Notenbank von tagespolitischem Druck grundsätzlich als Voraussetzung dafür, dass ihre Zinsentscheidungen als glaubwürdig gelten. Wird eine Notenbank als politisch gelenkt wahrgenommen, kann das die Erwartungen an künftige Inflation und damit die langfristigen Anleiherenditen beeinflussen – unabhängig davon, welche Entscheidung sie im Einzelfall trifft.

Was daraus folgt: Ob sich der Konflikt zwischen Weißem Haus und Notenbank in den Markterwartungen niederschlägt, lässt sich aus den vorliegenden Quellen noch nicht ablesen – dafür fehlt bislang eine belegte Kursreaktion auf genau diese Frage.

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