Wer sich in den USA gerade ein Haus kaufen will, zahlt wieder deutlich mehr dafür: Die Hypothekenzinsen sind über die Marke von sieben Prozent gestiegen, meldete wallstreet-online am Freitag. Käufer werden dadurch aus dem Markt gedrängt.
Die Meldung nennt konkrete Betroffene: Die Baukonzerne D.R. Horton und Lennar sowie die Banken Wells Fargo und Bank of America gerieten unter Druck – zusammen mit Immobilienaktien insgesamt.
Warum Anleihen und Hypotheken zusammenhängen
Hypothekenzinsen orientieren sich in den USA typischerweise an der Rendite langlaufender Staatsanleihen, nicht am Leitzins der Notenbank direkt. Steigt die Rendite dieser Anleihen, ziehen Hypothekenzinsen meist nach – mit einigem zeitlichen Abstand, aber spürbar.
Genau das beschreibt eine zweite Meldung derselben Quelle vom selben Tag: Ein hoher Ölpreis treibe die Staatsanleihen vor sich her, fragt wallstreet-online, ob sich damit eine Stagflation ankündigt – also eine Mischung aus schwachem Wachstum und hartnäckiger Inflation.
Eine Frage, keine Antwort
Die Quelle formuliert die Stagflationssorge selbst als Frage, nicht als Feststellung. Belastbare Zahlen zum Ausmaß nennt sie nicht, und auch dieser Artikel bleibt deshalb bei der Frage stehen, statt sie zu beantworten.
Quellen
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IM Invests · https://iminvests.de/news/us-hypothekenzinsen-ueber-sieben-prozent/