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Geldpolitik

Fed erhöht Leitzins trotz Trump-Drucks um 25 Basispunkte

Die US-Notenbank hat ihren Leitzins erstmals seit Juli 2023 wieder angehoben – einstimmig, obwohl Präsident Trump zuvor auf eine Senkung gedrängt hatte.

Redaktion IM Invests5 Min. Lesezeit

Die US-Notenbank hat am Mittwoch ihren Leitzins um 25 Basispunkte angehoben – die erste Erhöhung seit Juli 2023. Die Entscheidung unter Fed-Chef Kevin Warsh fiel laut wallstreet-online einstimmig, und das, obwohl Präsident Trump zuvor öffentlich auf eine Zinssenkung gedrängt hatte.

Ein höherer Zins gegen eine höhere Inflationsprognose

Die Fed rechnet für 2026 laut finanzen.net nun mit einer höheren Inflation als bisher angenommen. Der neue „Dot Plot“ – die anonymisierte Zinserwartung der einzelnen Notenbanker – signalisiert laut Goldreporter zudem einen weiteren Zinsschritt noch in diesem Jahr.

Was die Meldungen offenlassen

Worin genau die höhere Inflationserwartung begründet liegt, geht aus den vorliegenden Übersichten nicht hervor – nur, dass sie gestiegen ist. Bemerkenswert ist vor allem die Einstimmigkeit der Abstimmung: Sie zeigt einen geschlossenen Ausschuss, unabhängig vom politischen Druck aus dem Weißen Haus.

Was daraus folgt: Ein höherer Leitzins verteuert Kredite und erhöht tendenziell die Attraktivität des Dollars gegenüber anderen Währungen. Wie stark, zeigt sich erst in den kommenden Wochen, wenn Anleihemärkte und Wechselkurse das neue Zinsniveau vollständig eingepreist haben.

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