Diese Stufe ist als Gliederung angelegt. Die folgenden Punkte umreißen, was der ausformulierte Text behandeln wird – inhaltlich abgestimmt auf die Stufe, damit sich Beginner, Fortgeschritten und Profi nicht wiederholen.
Die Übertragungswege
- Zinskanal: Kredite und Einlagen verteuern oder verbilligen sich.
- Kreditkanal: Banken verändern Vergabebereitschaft und Bedingungen.
- Vermögenspreiskanal: Bewertungen von Aktien, Anleihen und Immobilien passen sich an.
- Wechselkurskanal: Zinsdifferenzen lenken internationale Kapitalströme.
Zeitverzögerung
- Wirkung auf die Inflation erst nach etwa vier bis sechs Quartalen.
- Warum Notenbanken auf Prognosen und nicht auf aktuelle Daten reagieren müssen.
- Risiko der Übersteuerung, wenn zu lange nachgesteuert wird.
- Asymmetrie: Banken geben sinkende Zinsen schneller weiter als steigende.
Instrumente jenseits des Zinses
- Quantitative Lockerung: Anleihekäufe und ihre Wirkung auf lange Laufzeiten.
- Quantitative Straffung: Bilanzabbau und seine Nebenwirkungen.
- Langfristige Refinanzierungsgeschäfte für Banken.
- Mindestreserve und ihre heute geringe praktische Bedeutung.
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