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Irans Währung fällt auf historisches Tief – ein Euro kostet drei Millionen Rial

Ein Euro kostet in Iran erstmals drei Millionen Rial. Löhne und Lebensmittelpreise zeigen, wie stark Krieg und Sanktionen das Land treffen.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Der Euro kostete am Wochenende erstmals drei Millionen iranische Rial. Das ist der niedrigste Stand der Landeswährung, den eine ausgewertete Meldung der Nachrichtenagentur dpa-AFX nennt.

Löhne und Lebensmittel im freien Fall

Das durchschnittliche Monatseinkommen fiel seit Jahresbeginn von umgerechnet rund 120 auf etwa 70 Euro, berichteten von dpa-AFX zitierte Finanzexperten. Ein Kilo Reis kostete zuletzt 5,5 Millionen Rial, ein halbes Jahr zuvor waren es 3,5 Millionen. Der Preis für ein Brot verdoppelte sich im selben Zeitraum von 250.000 auf 500.000 Rial.

US-Blockade trifft die Öleinnahmen

Hintergrund sind laut der Meldung der anhaltende Krieg und US-Sanktionen. Die USA blockierten iranische Seehäfen, nachdem Iran zuvor die Straße von Hormus gesperrt hatte. Zusätzliche Sanktionen richteten sich gegen Banken und Luftfahrtunternehmen, die den Iran unterstützen.

Was daraus folgt: Eine Währung, die so schnell an Wert verliert, verteuert alles, was ein Land importieren muss – von Rohstoffen bis zu Ersatzteilen. Wie lange eine Volkswirtschaft das verkraftet, ohne dass sich die Sanktionslage ändert, sagt die Meldung nicht.

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