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Hohe Bewertungen, wenig Umsatz: Die Sorge vor der KI-Blase

Chinesische KI-Modelle werden beliebter, ihr Umsatz aber nicht – und auch beim Börsengang von Anthropic bleibt eine zentrale Frage offen.

Redaktion IM Invests5 Min. Lesezeit

Chinesische KI-Modelle werden einer Meldung von wallstreet-online zufolge immer beliebter. Beim Umsatz liegen sie demnach jedoch weit zurück – als Beispiele nennt die Quelle Alibaba und MiniMax. Für einige Start-ups wirken die Bewertungen dadurch bereits extrem hoch, so die Meldung.

Bewertung gegen Umsatz

Eine hohe Bewertung stützt sich auf die Erwartung künftigen Wachstums, ein Umsatz zeigt dagegen, was ein Unternehmen bereits heute verkauft. Klaffen beide weit auseinander, hängt der gesamte Wert eines Unternehmens an einer Prognose statt an einer bereits eingetretenen Zahl.

Auch der Börsengang von Anthropic wartet

Passend dazu meldete finanzen.net am 19. September, der Börsengang von Anthropic verzögere sich offenbar – laut anderer Ticker-Meldungen der Quelle auf November. Eine Begründung für die Verzögerung nennt keine der beiden Meldungen.

Trump setzt weiter auf KI

Dpa-AFX meldete am selben Tag um 18:28 Uhr laut onvista, US-Präsident Trump setze trotz Warnungen vor Gefahren stärker auf Künstliche Intelligenz. Worin diese Warnungen genau bestehen, geht aus der Meldung nicht hervor.

Was daraus folgt: Eine Branche kann gleichzeitig politisch gefördert, technologisch gefeiert und finanziell überteuert sein – die drei Dinge widersprechen sich nicht. Wer Bewertungen in diesem Sektor einordnen will, kommt an der Umsatzzahl nicht vorbei, egal wie groß die Erwartungen sonst formuliert werden.

Schlagwörter

  • Künstliche Intelligenz
  • OpenAI
  • Anthropic
  • Bewertung

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