Der Ölpreis ist zum Wochenstart zurückgerudert. Die Sorte Brent entfernte sich laut WirtschaftsWoche am Montag wieder von der 110-Dollar-Marke, die sie erst vorige Woche übersprungen hatte.
Trump lockert die Russland-Sanktionen
Auslöser für den Rückgang war laut wallstreet-online, dass US-Präsident Donald Trump die Sanktionen gegen Russland gelockert hat – und das, obwohl es weiterhin neue Angriffe gab. Vorige Woche hatte noch der gegenteilige Effekt den Preis getrieben: US-Abgeordnete wollten laut WirtschaftsWoche einen Diesel-Deal zwischen Trump und Russland verhindern, und allein die Zweifel daran ließen den Ölpreis über 110 Dollar steigen.
Innerhalb einer Woche bewegte sich der Preis damit zweimal aus demselben politischen Grund, nur in verschiedene Richtungen. Erst ließen Zweifel an einem möglichen Sanktions-Deal den Preis steigen, dann drückte die tatsächliche Lockerung ihn wieder nach unten.
Warum Schlagzeilen hier mehr bewegen als die Fördermenge
Der Ölmarkt reagiert in solchen Phasen stärker auf politische Ankündigungen als auf tatsächliche Änderungen bei Angebot oder Nachfrage. Das macht den Preis kurzfristig schwankungsanfälliger, sagt aber wenig darüber aus, wie viel Öl tatsächlich gefördert oder verbraucht wird.
Quellen
- WirtschaftsWoche, 19.10.2026, 08:23 Uhr MESZ: „Energiekrise: Ölpreise geben nach – Brent entfernt sich wieder von 110-Dollar-Marke“
- wallstreet-online, 19.10.2026: „Trotz neuer Angriffe: Ölpreise sinken nach Trumps Lockerung der Russland-Sanktionen“
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IM Invests · https://iminvests.de/news/oelpreis-faellt-zurueck-unter-110-dollar/