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Öl springt über 90 Dollar, Gold gibt nach

Nach neuen Angriffen im Iran-Konflikt steigt der Ölpreis kräftig. Gold zieht nicht mit – steigende Anleiherenditen drücken den Kurs.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Der Ölpreis ist deutlich gestiegen. Laut dpa-AFX-Meldung auf wallstreet-online verschärfen Militärschläge im Iran-Krieg die Spannungen; ein weiterer Teaser derselben Quelle spricht vom „ersten US-Angriff seit Ende Juli“. Im Preiswidget von wallstreet-online notierte Brent-Öl beim Abruf in der Nacht zum Dienstag bei 90,74 US-Dollar, ein Plus von 3,74 Prozent.

Gold bewegt sich in die andere Richtung

Gold zog nicht mit. Goldreporter.de fasst es in einer Top-Meldung so zusammen: „Goldpreis fällt am Montag weiter – Öl steigt nach Iran-Angriffen.“ Im selben Preiswidget von wallstreet-online stand Gold bei 4.454,25 US-Dollar, nur noch ein Mini-Plus von 0,12 Prozent gegenüber dem Vortag.

Eine Erklärung liefert die Analyse von goldreporter.de vom 31. August: Die Renditen von US-Staatsanleihen und Bundesanleihen zögen wieder an, gleichzeitig sei der Goldpreis unter seinen 200-Tage-Schnitt gefallen. Der Blick richte sich nun auf die kommenden US-Arbeitsmarktdaten.

Was daraus folgt: Gold gilt als sicherer Hafen bei geopolitischen Krisen – hier zeigt sich aber, dass steigende Zinsen als Gegenkraft wirken können, weil zinslos gehaltenes Gold im Vergleich zu verzinsten Anleihen unattraktiver wird. Beide Kräfte lassen sich nicht gegeneinander aufrechnen, ohne die jeweiligen Zahlen zu kennen.

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