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IM Invests

Portfoliotheorie

Korrelation

Wie der Gleichlauf zweier Anlagen gemessen wird und warum der Wert genau dann steigt, wenn er fallen sollte.

8 Min. LesezeitBeobachtung

Die Korrelation ist die Stellschraube der Streuung. Sie wird aus der Vergangenheit geschätzt und ist gerade in Krisen am wenigsten verlässlich.

Zwei Anlagen können denselben Verlauf haben, gegenläufige Verläufe oder gar keinen erkennbaren Zusammenhang. Die Korrelation fasst das in eine Zahl zwischen −1 und +1.

Was die Werte bedeuten.
WertBedeutungWirkung im Depot
+1,0exakter Gleichlaufkeine Streuungswirkung – es ist dieselbe Wette
+0,5überwiegend gleichläufigetwas Wirkung; typisch für zwei Aktienmärkte
0,0kein Zusammenhangdeutliche Wirkung
−1,0exakt gegenläufigrechnerisch vollständige Absicherung – kommt praktisch nicht vor

ρ(A,B) = Kovarianz(A,B) ÷ (σA × σB)

Die Kovarianz misst, ob Abweichungen vom Mittelwert gemeinsam auftreten. Geteilt durch die beiden Standardabweichungen wird daraus eine einheitenlose Zahl, die sich zwischen verschiedenen Anlagen vergleichen lässt.

Das Problem mit dem Zeitraum

Eine Korrelation ist immer die Korrelation eines bestimmten Zeitraums in einer bestimmten Frequenz. Dieselben zwei Anlagen können auf Tagesbasis unkorreliert und auf Jahresbasis stark gleichläufig sein. Wer eine Korrelationszahl nennt, ohne beides dazuzusagen, nennt keine Zahl.

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