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IM Invests

Anlegerpsychologie · Stufe 1 von 3

Die häufigsten Denkfehler

Welche Muster bei fast allen auftreten und wie sie konkret Geld kosten.

Beginner8 Min. LesezeitGliederung

Diese Stufe ist als Gliederung angelegt. Die folgenden Punkte umreißen, was der ausformulierte Text behandeln wird – inhaltlich abgestimmt auf die Stufe, damit sich Beginner, Fortgeschritten und Profi nicht wiederholen.

Die vier wichtigsten Muster

  • Verlustaversion: Ein Verlust wiegt psychologisch etwa doppelt so schwer wie ein gleich großer Gewinn.
  • Herdentrieb: Was viele tun, wirkt sicher – gerade dann, wenn es teuer geworden ist.
  • Selbstüberschätzung: Die meisten halten sich für überdurchschnittlich gut informiert.
  • Bestätigungsfehler: Man liest bevorzugt, was die eigene Meinung stützt.

Wie sich das im Depot zeigt

  • Dispositionseffekt: Gewinner werden zu früh verkauft, Verlierer zu lange gehalten.
  • Kaufen nach Anstiegen, Verkaufen nach Rückgängen – das genaue Gegenteil des Ziels.
  • Der Einstandskurs als Bezugspunkt, obwohl er für die Zukunft bedeutungslos ist.
  • Die Renditelücke zwischen Fondsergebnis und Anlegerergebnis.

Warum Wissen allein nicht hilft

  • Die Muster verschwinden nicht, wenn man sie kennt – sie werden nur erkennbar.
  • Unter Stress und Zeitdruck greifen sie zuverlässig.
  • Deshalb Regeln vorher festlegen, nicht Entscheidungen im Moment verbessern.
  • Der Sparplan als praktischer Ausweg: Er nimmt die Entscheidung heraus.

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