Diese Stufe ist als Gliederung angelegt. Die folgenden Punkte umreißen, was der ausformulierte Text behandeln wird – inhaltlich abgestimmt auf die Stufe, damit sich Beginner, Fortgeschritten und Profi nicht wiederholen.
Was die Sparquote ist
- Sparquote = übrig bleibender Betrag geteilt durch Nettoeinkommen, in Prozent.
- Gemeint ist der Betrag nach allen Ausgaben, nicht der Betrag nach den Fixkosten.
- Abgrenzung: Sparen heißt zurücklegen, Anlegen heißt investieren – erst das eine, dann das andere.
- Warum die Quote und nicht der absolute Betrag: Sie bleibt vergleichbar, wenn das Einkommen sich ändert.
Die eigenen Ausgaben ehrlich erfassen
- Drei Monate Kontoauszüge auswerten statt schätzen – die Schätzung liegt fast immer zu niedrig.
- Fixkosten, variable Kosten und unregelmäßige Jahreskosten getrennt notieren.
- Typische Blindstellen: Abonnements, Versicherungen mit Jahresbeitrag, Autoreparaturen, Geschenke.
- Bargeldabhebungen sind keine Kategorie – sie verstecken die eigentliche Ausgabe.
Der erste Plan
- Die 50/30/20-Regel als grober Startpunkt: Notwendiges, Wünsche, Sparen.
- Warum die Regel nur ein Startpunkt ist: In Städten mit hoher Miete stimmt sie nicht.
- Dauerauftrag am Tag des Geldeingangs – gespart wird zuerst, nicht was übrig bleibt.
- Notgroschen zuerst aufbauen, erst danach anlegen.
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