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Geldpolitik

Drei Notenbanker sprechen am Dienstag, deutsche Inflation im Fokus

Am Dienstag sprechen Vertreter von Bank of England, EZB und Fed, während Deutschland seine September-Inflation offiziell bestätigt.

Redaktion IM Invests3 Min. Lesezeit

Der Dienstag ist dicht getaktet. Gleich drei Notenbanker treten öffentlich auf, und aus Deutschland kommt die endgültige Fassung der September-Inflation.

Die Termine im Überblick

Um 5 Uhr spricht ein Mitglied der Bank of England. Um 8 Uhr veröffentlicht Deutschland den harmonisierten Verbraucherpreisindex sowie die nationale Variante für September – beide mit einer Prognose von 3,3 Prozent im Jahresvergleich, unverändert zum Vormonat. Bereits um 6:30 Uhr meldet die niederländische Statistikbehörde ihre eigene Inflationszahl, mit einer Prognose von 3,4 Prozent nach zuvor 3,3 Prozent. Um 9:15 Uhr folgt ein Mitglied des EZB-Rats, um 9:45 Uhr ein Mitglied der US-Notenbank Fed. Das zeigt der Wirtschaftskalender von wallstreet-online, Stand Dienstagnacht.

Prognose gegen tatsächlichen Wert

An der Börse zählt bei solchen Terminen selten die Zahl allein, sondern der Abstand zur Prognose. Bestätigt die deutsche Inflation die erwarteten 3,3 Prozent, dürfte die Reaktion gering ausfallen. Weicht der tatsächliche Wert ab, kann das Anleihen und den Euro stärker bewegen als die Inflationszahl selbst.

Was daraus folgt: Wer solche Termine verfolgt, achtet besser auf die Prognose als auf die Schlagzeile danach. Der Markt hat die erwartete Zahl meist schon vorweggenommen – überraschend ist nur die Abweichung.

Quellen

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